Ukraine-Konflikt Deutsch-russisches Regierungstreffen fällt aus

Der Ukraine-Konflikt hat die Stimmung zwischen Deutschland und Russland deutlich verschlechtert. Deshalb fällt nach SPIEGEL-Informationen ein Treffen zwischen Merkel und Putin aus: Aufgrund der angespannten Lage seien Regierungskonsultationen nicht sinnvoll.
Kanzlerin Merkel (l.), Russland-Präsident Putin (Archivfoto): "Treffen nicht sinnvoll"

Kanzlerin Merkel (l.), Russland-Präsident Putin (Archivfoto): "Treffen nicht sinnvoll"

Foto: Alexei Nikolsky/ AP/dpa

Berlin - Wegen der Ukraine-Krise fallen die deutsch-russischen Regierungskonsultationen nach Informationen des SPIEGEL in diesem Jahr aus. Die Gespräche zwischen den Regierungschefs und Ministern beider Länder finden in der Regel parallel zum Petersburger Dialog statt, der Ende des Monats im russischen Sotschi geplant ist.

Gegenwärtig sei ein Treffen angesichts des Verhaltens Moskaus nicht sinnvoll, heißt es in Berlin. Mehrere Nichtregierungsorganisationen haben ihre Teilnahme am Petersburger Dialog, einem deutsch-russischen Gesprächsforum, abgesagt.

Man wolle nicht an der "Aufstellung einer Potemkinschen Fassade namens 'Dialog der Zivilgesellschaften' mitwirken", heißt es in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier. Unterzeichnet haben das Schreiben unter anderen Greenpeace, die Heinrich Böll-Stiftung und Amnesty International.

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