Landtagswahl 2021 Reiner Haseloff tritt erneut als CDU-Spitzenkandidat in Sachsen-Anhalt an

Der sachsen-anhaltische Ministerpräsident Reiner Haseloff führt die CDU im nächsten Jahr wieder in die Landtagswahlen. Darauf habe er sich mit Parteivorsitz und Generalsekretär geeinigt.
Tritt noch einmal an: CDU-Ministerpräsident Reiner Haseloff

Tritt noch einmal an: CDU-Ministerpräsident Reiner Haseloff

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Florian Gaertner/photothek.net / imago images/photothek

Der Ministerpräsident Sachsen-Anhalts, Reiner Haseloff, führt die CDU erneut als Spitzenkandidat in den Landtagswahlkampf im nächsten Jahr. Darauf habe man sich in einem Gespräch mit dem CDU-Landesvorsitzenden Holger Stahlknecht und dem CDU-Generalsekretär Sven Schulze geeinigt, hieß es in einer Mitteilung des Landesverbands.

"Wer das Land seit fast zehn Jahren souverän führt, hat das Vertrauen der Partei und der Menschen in Sachsen-Anhalt inne", sagte Stahlknecht. Man setze auf personelle Kontinuität und Geschlossenheit als wichtigste Voraussetzung für einen erfolgreichen Wahlkampf.

Haseloff, seit 2011 Ministerpräsident in dem Bundesland, sei nicht nur ein Garant für eine erfolgreiche Regierungsarbeit, sondern habe sich als umsichtiger Krisenmanager in den schweren Monaten der Corona-Pandemie sehr großes Vertrauen der Bevölkerung in unserem Bundesland erhalten, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung. Seit 2016 steht er an der Spitze einer schwarz-rot-grünen Landesregierung, der bundesweit ersten Kenia-Koalition auf Landesebene. Zuletzt machte Haseloff Schlagzeilen, weil er als einziger Regierungschef für sein Bundesland ein bundesweites Mindestbußgeld für Verstöße gegen die Maskenpflicht ablehnte.

Ursprünglich sollte der Innenminister und CDU-Landeschef Holger Stahlknecht die Spitzenkandidatur übernehmen, diesen Wunsch hat er auch bereits vor Monaten öffentlich verkündet. Doch im vergangenen Jahr hat sich Stahlknecht zu viele Missgeschicke und Fehler erlaubt, die ihn die Unterstützung seiner Partei kosteten.

Spitzenkandidat Haseloff soll planmäßig Anfang November nominiert und am 21. November auf einer Landesvertreterversammlung gewählt werden.

mst/mes/AFP
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