Landratswahl in Sachsen CDU dominiert im zweiten Wahlgang

Die Christdemokraten konnten ihre Stellung in Sachsen verteidigen. Nur in einem Kreis verloren sie das Mandat – jedoch nicht an die AfD, die erstmals einen Landratsposten besetzen wollte.
Ist Sachsens Ministerpräsident und CDU-Politiker: Michael Kretschmer

Ist Sachsens Ministerpräsident und CDU-Politiker: Michael Kretschmer

Foto: Matthias Rietschel / epd

Die CDU hat bei den Landratswahlen in Sachsen ihre dominierende Position verteidigt. In fünf der sechs Kreise, in denen im zweiten Wahlgang abgestimmt wurde, gewannen die CDU-Kandidaten. Im Kreis Zwickau schlug der Bewerber der CDU die Kandidatin der Freien Wähler – mit zehn Stimmen Vorsprung allerdings nur knapp.

Bereits vor drei Wochen hatten in drei Landkreisen die CDU-Kandidaten im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit geholt. In den anderen Kreisen war ein zweiter Wahlgang nötig, weil keiner der Kandidaten auf Anhieb die erforderliche Stimmenzahl erhielt. Im zweiten Wahlgang reichte nun die einfache Stimmenmehrheit. Die Wahlbeteiligung in allen Kreisen lag am Sonntag unter 40 Prozent, wie der MDR berichtet. 

Im Landkreis Mittelsachsen verloren die Christdemokraten hingegen den Landratsposten, hier gewann der parteilose Einzelbewerber Dirk Neubauer. Er wurde unter anderem von SPD und Linken unterstützt. Die AfD verfehlte indes ihr Ziel, bei der Kommunalwahl in Sachsen erstmals in Deutschland einen Landratsposten zu besetzen.

ani/AFP
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