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Sahra Wagenknecht: Wandel durch Annäherung

Foto: Oliver Berg/ dpa

Linken-Fraktionschefin Wagenknecht Aufstieg der Njet-Maschine

Einst galt sie als sture Kommunistin, jetzt muss ausgerechnet sie Brücken bauen: Sahra Wagenknecht will gemeinsam mit Dietmar Bartsch die Linksfraktion im Bundestag führen. Wie konnte es so weit kommen? Bilder eines Wandels.

Es sind Sätze, die sie wohl niemals abschütteln wird. Sahra Wagenknecht wird immer diejenige sein, die die DDR als das "friedfertigste und menschenfreundlichste Gemeinwesen" in der deutschen Geschichte bezeichnet hat; die "den Kapitalismus überwinden" will; für die "Sozialismus die Voraussetzung für Demokratie" ist.

Wie viel von alldem noch in der Linken-Politikerin steckt, ist nicht leicht zu sagen. Von einigen scharfen Thesen hat sie sich mittlerweile distanziert. Von anderen nicht. Die frühere Ikone der Kommunisten stand lange für Fundamentalopposition bei den Linken, für eine, die gegen Kompromisse und Bündnisse wetterte. Jetzt soll ausgerechnet sie die Parteiflügel einen - gemeinsam mit dem pragmatischen Reformer Dietmar Bartsch beerbt sie Gregor Gysi an der Spitze der Bundestagsfraktion.

Es ist ein erstaunlicher Wandel, den Wagenknecht vollzogen hat: Wurde sie einst aufgrund ihrer Blockadehaltung in der Partei als "Njet-Maschine" bezeichnet, muss sie jetzt Brücken bauen. Auf ihrem Weg in die Mitte der Partei hat sie ihr Image aufpoliert. Doch viele bezweifeln immer noch, dass das Duo Bartsch/Wagenknecht funktionieren kann. Erst kürzlich war herauskommen, dass der Realo die Linke und andere Parteikollegen als "Lafodödel" bezeichnet hatte - eine Anspielung an Ex-Parteichef Oskar Lafontaine, mit dem Wagenknecht verheiratet ist. Zumindest öffentlich nahm Wagenknecht die Beleidigung nicht übel. "Für mich ist das abgehakt", sagte sie.

Was ist aus der kompromisslosen Kommunistin geworden? Sahra Wagenknechts Karriere in Bildern:

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kev
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