Konflikt bei der Linken Wagenknecht will neue Flüchtlingspolitik ihrer Partei

Tausende Wähler hat Die Linke bei der Bundestagswahl an die AfD verloren. Als eine Ursache hat Fraktionschefin Wagenknecht die Migrationsfrage ausgemacht. Im SPIEGEL setzt sie sich für einen härteren Kurs ihrer Partei ein.
Sahra Wagenknecht

Sahra Wagenknecht

Foto: REINHARD KRAUSE/ REUTERS

Nach dem Machtkampf mit der Parteiführung fordert Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht eine neue Position in der Flüchtlingsfrage: "Statt mit der wenig realitätstauglichen Forderung 'Offene Grenzen für alle Menschen sofort' Ängste und Unsicherheitsgefühle zu befördern, sollten wir uns darauf konzentrieren, das Asylrecht zu verteidigen", sagt Wagenknecht in der aktuellen Ausgabe des SPIEGEL. (Lesen Sie hier die ganze Geschichte im neuen SPIEGEL.)

"Das bedeutet nicht, dass jeder, der möchte, nach Deutschland kommen und hier bleiben kann."

In der Flüchtlingspolitik sieht sie eine der Hauptursachen für die Wählerwanderung im Osten von links nach rechts: "Es geht darum, sensibler mit den Ängsten von Menschen umzugehen, statt sie als 'rassistisch' zu diffamieren und damit Wähler regelrecht zu vertreiben."

Die Rassismusvorwürfe gegen ihre Person wies sie als absurd zurück. "So zu argumentieren ist politisch fahrlässig, weil es echte, gefährliche Rassisten wie Björn Höcke unkenntlich macht und verharmlost."

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