Ölverlust »Gorch Fock« muss wegen Getriebeproblems zurück nach Kiel

Das berühmte Segelschulschiff der Bundeswehr verliert Öl und muss deshalb vorzeitig zurück in seinen Heimathafen. Es war vor Kurzem für mehr als 100 Millionen Euro grundsaniert worden.
»Gorch Fock« auf Probefahrt nach einer fast sechsjährigen Sanierung

»Gorch Fock« auf Probefahrt nach einer fast sechsjährigen Sanierung

Foto: Sina Schuldt / dpa

Das Segelschulschiff der Deutschen Marine »Gorch Fock« muss wegen eines technischen Problems schneller als geplant in den Heimathafen Kiel zurückkehren. Am Getriebe sei ein Ölverlust festgestellt worden, teilte die Marine am Donnerstag mit.

Hinweise auf einen Getriebeschaden hätten sich zunächst aber nicht bestätigt. Das Schiff war am Vormittag aus eigener Kraft unterwegs und sollte noch am Donnerstag eintreffen.

Teure Sanierung

Nach einer fast sechsjährigen Grundsanierung, die in vielen Bereichen einem Neubau gleichkam, war der weiße Dreimaster Ende März von seiner ersten Ausbildungsfahrt zurückgekehrt. Die 89 Meter lange Bark war jahrelang von Grund auf überholt worden und hatte in der Zeit immer wieder Negativschlagzeilen gemacht. Die Kosten für die Sanierung stiegen von zunächst geplanten 10 auf 135 Millionen Euro.

col/dpa
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