Alternative Kabinettsliste Zehn, die Minister werden sollten

Falls sich Union und SPD auf eine Koalition einigen, werden die Parteien unter sich ausmachen, wer im Kabinett sitzt. Seiteneinsteiger haben kaum Chancen. Muss das sein? SPIEGEL ONLINE zeigt, wer gut in die Ministerriege passen würde, wenn es allein nach Kompetenz ginge.

Berlin - Die Kabinettsbildung ist in Deutschland eine Wissenschaft für sich. Vieles muss bedacht werden, manchmal so viel, dass der eine oder andere Minister am Ende selbst nicht mehr genau weiß, warum gerade er nun auf seinem Posten sitzt.

Sollten sich Schwarze und Rote Ende des Monats auf einen Koalitionsvertrag einigen, der anschließend von der SPD-Basis bestätigt wird, wäre nur eines sicher: CDU-Chefin Angela Merkel führt auch die neue Regierung an. Wen die Kanzlerin allerdings künftig am Kabinettstisch begrüßen wird, ist offen. Ihr Parteifreund Wolfgang Schäuble könnte wieder Finanzminister werden, ist zu hören - aber wetten würde darauf niemand.

Oder Ronald Pofalla. Dass der CDU-Mann weiterhin das Kanzleramt führt, gilt als wahrscheinlich, mehr aber auch nicht.

Noch ist nicht einmal klar, wie viele Ministerposten die drei großkoalitionären Partner CDU, CSU und SPD bekommen. Im nächsten Schritt wird es richtig kompliziert: Welche Parteien besetzen welches Ministerium - und wen nominieren die Vorsitzenden Merkel, Horst Seehofer und Sigmar Gabriel für die einzelnen Häuser?

Da geht es dann nach Geschlecht, Alter, Flügelzugehörigkeit und danach, aus welchem Bundesland man kommt.

Seiteneinsteiger ohne politischen Stallgeruch haben es erfahrungsgemäß schwer, oft wollen sie sich den Politikbetrieb aber auch nicht antun. Zum Beispiel, weil man anderswo deutlich mehr verdienen kann.

SPIEGEL ONLINE zeigt, wie ein Kabinett auf zehn wichtigen Positionen aussehen könnte, wenn auch kompetente Nicht-Politiker mitmachen würden.

Die Wiedergabe wurde unterbrochen.