SPD-Kandidatinnen Klara Geywitz und Saskia Esken Aus dem Nichts

Kaum jemand kannte sie, jetzt wollen sie die SPD führen: Saskia Esken und Klara Geywitz stehen im Schatten ihrer männlichen Mitbewerber. Wie gehen die beiden damit um?

Klara Geywitz, Saskia Esken: Wer wird Nachfolgerin von Andrea Nahles?
Sean Gallup/ Getty Images (2)

Klara Geywitz, Saskia Esken: Wer wird Nachfolgerin von Andrea Nahles?

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Einen Termin mit Klara Geywitz zu bekommen, ist nicht besonders kompliziert. Eine SMS reicht. Am nächsten Tag habe sie mittags eine Lücke, antwortet die Frau, die Vorsitzende der SPD werden will. Chefin der immer noch größten Partei Deutschlands, in 70 Jahren Bundesrepublik haben die Sozialdemokraten 33 Jahre lang regiert.

Einen Pressesprecher hat Geywitz nicht. Und seit einigen Wochen auch kein Abgeordnetenbüro mehr. Seit sie vor zwei Monaten den Wiedereinzug in den Brandenburger Landtag verpasste, macht die 43-Jährige alles selbst. Auch die Terminplanung mit Journalisten. "Wer mich sprechen will, muss sich einfach nur melden", sagt Geywitz.

Bei ihrem Mitbewerber um den Parteivorsitz ist das ein wenig anders. Olaf Scholz ist stellvertretender SPD-Vorsitzender, Bundesfinanzminister und Vizekanzler. Kein Spitzengenosse polarisiert in der Partei so wie er. Die einen halten ihn für die letzte Rettung der Sozialdemokratie, die anderen warnen, mit ihm setze sich der Abwärtstrend fort.

VIDEO: Das Kandidatenduell

Peter Rigaud/ DER SPIEGEL

Geywitz dagegen war vor ihrer Kandidatur wenigen Genossen ein Begriff. Vor 15 Jahren zog sie in den Landtag ein, von 2013 bis 2017 war sie Generalsekretärin der Brandenburger SPD. Im Sommer wurde sie dann nach vorne gespült, die Parteispitze wünschte sich eine Doppelspitze. Plötzlich stand sie in der ersten Reihe. Doch die öffentliche Diskussion dominiert Scholz, Geywitz steht im Schatten des Vizekanzlers.

Ähnlich ist es bei ihrer Gegenkandidatin Saskia Esken. Die 58-Jährige gehört seit sechs Jahren dem Bundestag an, spielte bislang als Digital- und Bildungspolitikerin aber auch keine führende Rolle in der Partei. Ihr Co-Kandidat Norbert Walter-Borjans ("Nowabo") war Finanzminister in Nordrhein-Westfalen und sorgte überregional mit seinem Kampf gegen Steuerbetrüger für Aufsehen. Schon in der ersten Runde des Kandidatenrennens stieg er, befeuert von der Unterstützung der Jusos und der NRW-SPD, zum Scholz-Gegenspieler auf. Der Anti-Scholz.

Wie gehen die beiden Kandidatinnen mit ihrer Rolle um? Stört sie die Zuspitzung auf das Männerduell? Und was wollen sie eigentlich?

Besuch im Bundestagsbüro von Saskia Esken. Die Abgeordnete gibt sich entspannt. "Das mediale Interesse am Duell der Männer ist nachvollziehbar", sagt Esken. "Stören würde es mich, wenn das von unserem Team ausginge. Aber das ist nicht der Fall: Nowabo und ich spielen absolut auf Augenhöhe."

Tatsächlich ist der Clou beim Herausforderer-Duo, dass die Initiative für die Kandidatur von Esken ausging. Sie sprach Walter-Borjans an, dessen politische Karriere eigentlich schon beendet schien.

"Wir versuchen uns gegenseitig zu helfen"

Auch Geywitz, die sich Scholz anschloss, beklagt sich nicht, sondern betont die Chancen ihrer Kandidatur. "Es ist noch ein langer Weg, bis Frauen und Männer in der Politik gleichberechtigt wahrgenommen werden", sagt sie. "Aber wir gehen ihn."

Beide Frauen betonen ihr kollegiales Verhältnis. "Wir versuchen uns gegenseitig zu helfen", erzählt Esken. Die Konkurrenzsituation sei kein Grund, sich gegenseitig zu beschädigen. Geywitz berichtet, sie spreche sich mit ihrer Gegenkandidatin ab, welche Termine man gemeinsam mache. Ende November wollen sie zusammen zum Juso-Bundeskongress nach Schwerin fahren. Kaum vorstellbar bei Scholz und Walter-Borjans.

Norbert Walter-Borjans, Saskia Esken, Klara Geywitz, Olaf Scholz: Kollegiales Verhältnis, unterschiedliche Strategie
Bernd Von Jutrczenka/ DPA

Norbert Walter-Borjans, Saskia Esken, Klara Geywitz, Olaf Scholz: Kollegiales Verhältnis, unterschiedliche Strategie

Politisch und strategisch allerdings unterscheiden sich die Genossinnen deutlich - mehr noch als ihre männlichen Mitstreiter.

Esken positioniert sich sehr kritisch gegenüber der Großen Koalition und dem bisherigen Kurs der Partei. "Die SPD befindet sich derzeit in einer wahrnehmbaren Abwärtsspirale. Da können wir nicht einfach sagen: Weiter so." Die Mitglieder sehnten sich nach einem Wandel, "sie wollen wieder stolz darauf sein, was wir machen". Das sei keine Frage der Kommunikation oder des Marketings. "Wir müssen eine andere Politik machen", fordert sie.

Geywitz dagegen lobt die Regierungsarbeit der Genossen: "Wir sind der inhaltliche Motor und der stabilisierende Faktor in der Koalition", sagt sie. Beim Duell der Kandidaten im Willy-Brandt-Haus lobte sie den Kompromiss bei der Grundrente als "Riesenverhandlungsergebnis".

Esken: Union ist "kein geeigneter Partner"

Esken wiederum stemmte sich gegen die Attacken von Scholz, der am Dienstagabend ungewohnt angriffslustig auftrat. Während Walter-Borjans von Scholz' Adrenalinschub überrumpelt wirkte, ließ sie sich auf den Schlagabtausch ein. Sie kritisierte die Klimabeschlüsse der GroKo als "Klimapaketchen" und forderte, der Koalitionsvertrag mit der Union müsse neu verhandelt werden.

Saskia Esken: "Wir können nicht einfach sagen: Weiter so"
Michael Kappeler/ DPA

Saskia Esken: "Wir können nicht einfach sagen: Weiter so"

Generell scheint Esken recht angstfrei zu sein. Acht Jahre habe sie sich nach dem Abitur als Ungelernte mit verschiedenen Berufen durchgeschlagen, erzählt Esken. Sie war Paketbotin, arbeitete in der Gastronomie, als Putzfrau und als Schreibkraft. Das habe sie geprägt, sagt Esken, und spannt den Bogen zu den Ungerechtigkeiten im deutschen Arbeitsmarkt: der riesige Niedriglohnsektor, die prekäre Situation der Leiharbeiter und die geringen Renten von Geringverdienern.

An all dem trägt die SPD Mitschuld. Schließlich regieren die Genossen seit 1998 mit kurzer Unterbrechung. Um die Zustände für Arbeitnehmer zu verbessern, seien CDU und CSU "kein geeigneter Partner", konstatiert Esken. Kopflos raus aus der Koalition will sie aber auch nicht. Der Erfolg bei der Grundrente habe gezeigt, was möglich sei, wenn die SPD sich durchsetze.

Geywitz' Rezept gegen Twitter-Lästereien

In der Bundestagsfraktion sehen viele Eskens Kandidatur kritisch. Sie wird als oberflächlich und nicht teamfähig beschrieben. Die Lästereien der innerparteilichen Heckenschützen mögen aber auch taktisch motiviert sein - die Mehrheit der Abgeordneten hofft auf einen Sieg von Scholz/Geywitz, dabei dürfte auch die Sorge um Posten und Mandate eine Rolle spielen.

Bei Twitter verschärften manche Genossen zuletzt den Ton gegen die Kandidatin. Esken sagt, sie sehe die Angriffe sportlich. "Deshalb habe ich keine schlaflosen Nächte."

Klara Geywitz: "Wahrscheinlich eher kein real existierendes Problem"
Bernd Wüstneck/ DPA

Klara Geywitz: "Wahrscheinlich eher kein real existierendes Problem"

Auch Geywitz musste böse Sprüche über sich lesen, seit sie ihre Kandidatur erklärte. Der Bundestagsabgeordnete Axel Schäfer etwa regte an, sie könne zugunsten von Familienministerin Franziska Giffey verzichten. Der "Süddeutschen Zeitung" sagte Geywitz dazu, sie habe mit Schäfer Kontakt gehabt. Dieser habe "irgendwie helfen" wollen, was ja nicht immer funktioniere. Die Sache sei erledigt.

Für Attacken in sozialen Medien hat Geywitz ein einfaches Rezept: Wenn sie sich darüber aufrege, frage sie nun immer Freundinnen, die nicht bei Twitter oder Facebook seien. Das sei ein guter Gradmesser, sagt die Sozialdemokratin: "Wenn die noch nie von einem Problem gehört haben, das bei Twitter gewälzt wird, dann ist es wahrscheinlich eher kein real existierendes."

Eine möglicherweise wohltuende Sichtweise - die in der SPD derzeit aber nicht so verbreitet zu sein scheint.



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mwroer 16.11.2019
1.
Nur weil der Autor die Damen nicht kannte, kommen sie nicht aus dem Nichts und das eine quasi 'Arbeitslose' Politikerin weniger zu tun hat und man schneller einen Termin bekommt als beim aktiven Finanzminister und Vize-Kanzler ist wohl normal. Herr Teevs hätte selbst bei mir keinen Termin am nächsten Tag bekommen .. Frau Esken war selbst mir bekannt und ich kann nicht sagen dass ich die beiden Kandidatinnen irgendwie 'im Schatten' der Kandidaten sehe. Das die 3 anderen wesentlich unbekannter sind als Herr Scholz ist offensichtlich aber deswegen kommen sie noch lange nicht 'aus dem Nichts' Herr Teevs! Interessant ist das, laut Artikel, die Mehrheit der Abgeordneten auf einen Sieg von Scholz/Geywitz hofft :) Das wäre für mich als SPD Mitglied in der Tat eine Wahlempfehlung für das Team Esken/Walter-Borjans denn es sind genau die Fraktionsmitglieder die da jetzt sitzen die den Schlamassel mit zu verantworten haben. Alle 'Parteikompatibel' und damit an echter Erneuerung vermutlich nur soweit interessiert wie man es braucht um gut vor der Presse zu stehen.
jonashof 16.11.2019
2. Die Doppelspitze als Zwang
Scholz will nicht gemeinsam regieren, aber die Doppelspitze ist nunmal zur Zeit politischer Trend. Was macht der Olaf also - er sucht sich eine Hinterbänklerin als Partnerin um den Schein zu waren und "regiert" doch wie er will.
josho 16.11.2019
3. Beide kommen ganz symphatisch rüber....
....aber das inhaltliche Lobgehudel über die Koalition von Geywitz ist schon befremdend. Klingt so, als wolle man das eigentlich für immer weiter machen. Wenn sie mit Scholz gewinnt, geht es weiter bergab. Zwei weitere Jahre mit "weiter so" gehen nicht gut.
w.glsener 16.11.2019
4. Wie so oft
fällt eine Entscheidung zwischen beiden Kandidatinnen nicht leicht. Sie waren vor Beginn der Vorstellungsrunden in der Partei relativ unbekannt. Der Mut, sich um den Vorsitz zu bemühen verlangt Respekt und Anerkennung. Ich gehe davon aus, dass Klara Geywitz und Olaf Scholz das Rennen machen. Wenn das Ergebnis anders ausfällt, ist es mir auch recht. Egal wer es wird, ich wünsche der Mitsiegerin stets eine glückliche Hand und die Unterstützung der gesamten Partei.
kasimirspiegel 16.11.2019
5. warum geht Olaf Scholz...
...eigentlich so sicher davon aus, dass er der Kanzlerkandidat wird, wenn sein Duo gewinnt? Die Dame sollte doch das gleiche Recht haben. Ich bin für Esken /Nowabo, weil meine Favoriten leider nur 3. geworden sind. Schade, denn jetzt bestimmen doch wieder die älteren die Richtung. Irgendwas machen da die Grünen doch richtiger.
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