ZDF-Umfrage SPD verliert leicht an Zustimmung

Kurz vor der Bundestagswahl fällt die SPD laut einer Umfrage weiter zurück. Die Werte der Union bleiben hingegen stabil, die AfD kann zulegen. Aber: Jeder dritte Wähler ist noch unentschlossen.

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz
REUTERS

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz


Wenige Tage vor der Bundestagswahl sackt die SPD mit ihrem Kanzlerkandidaten Martin Schulz einer neuen Umfrage zufolge in der Wählergunst weiter ab. Im am Donnerstagabend veröffentlichten ZDF-"Politbarometer" kommt die SPD nur noch auf 21,5 Prozent - ein Minus von 1,5 Punkten im Vergleich zur Vorwoche. Die Union liegt demnach unverändert bei 36 Prozent.

Die Linke würde 8,5 Prozent (minus 0,5) erreichen, die Grünen acht und die FDP zehn Prozent (beide unverändert). Die AfD könnte ein weiteres Mal zulegen und käme auf elf Prozent (plus eins). Damit wäre sie die drittstärkste Kraft. Auch im SPON-Wahltrend konnte die AfD zuletzt zulegen. Die anderen Parteien liegen der Umfrage zufolge zusammen bei fünf Prozent (plus eins).

Über eine Mehrheit im Bundestag würden damit eine Große Koalition aus CDU/CSU und SPD und ein Jamaika-Bündnis aus CDU/CSU, Grünen und FDP verfügen. Alle anderen Koalitionen würden eine Mehrheit verfehlen.

Viele Wähler sind weiter unentschlossen: Lediglich 63 Prozent aller Wahlberechtigten geben in der Umfrage an, sicher zu sein, dass und wen sie wählen wollen. Im direkten Vergleich, wen die Deutschen lieber als Kanzler hätten, liegt Amtsinhaberin Angela Merkel mit 56 Prozent deutlich in Führung. Der SPD-Herausforderer Schulz kommt auf 32 Prozent.

ehh/dpa/AFP



insgesamt 176 Beiträge
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tiger56 21.09.2017
1. Stimmt
Ein Drittel ist noch unentschieden!!! Was soll bitte dieser Bericht - dann diese Statistik. Sorry, ich sehe darin eine perfide Art von Beeinflussung dies drei Tage vor der Wahl0(((
lupo62 21.09.2017
2.
Bin ich eigentlich der einzige, der ein Ergebnis von 36 (CDU/CSU) plus 10 (FDP) = Deutlich über 50 als ausgemachten Wahlbetrug ansieht? Das Bundesverfassungsgericht ist anderer Meinung, ich weiß, aber ein Parlament, bei der die Zahl der Mandatsträger erst nach der Wahl feststeht, ist ein etwas seltsames Gebilde
telis 21.09.2017
3. afd
da werden wir uns noch wundern. keine sagt doch das er afd wählen möchte.
GueMue 21.09.2017
4. AFD und Dritte Kraft
Wird kommen, da diese Wahl darum geht, dass man Frau Merkel abwählen möchte und die SPD, Gruenen und FDP kaum waehlen kann. FDP weil sie redet, aber nichts tun wird. Es geht ihr um Schein und Mitmachen. Der Protest gegen Merkel waehlt diesmal AFD. Bei naechster Wahl ist dies anders. Ruhe bewahren
joG 21.09.2017
5. Wenn die CDU wie den Grünen....
....mit der Atomenergie der AfD das Wasser abgraben will, dann korrigierte sie ihre pro EU Politik und würde die EU zurückführen auf die Struktur der EWG. Aber zu viele Politiker und Beamte suchen dort Anschlussjobs. Das würde Merkel nicht überleben.
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