SPD-Vorsitz Das Kandidatenduell

Wer soll die SPD aus der Krise führen - das Duo Walter-Borjans und Esken oder Geywitz und Scholz? Die verbliebenen Kandidaten treten zum ersten Mal gegeneinander an. Hier ist das Video.

Kämpfen um den SPD-Vorsitz: Norbert Walter-Borjans, Saskia Esken, Olaf Scholz, Klara Geywitz
Peter Rigaud/ DER SPIEGEL

Kämpfen um den SPD-Vorsitz: Norbert Walter-Borjans, Saskia Esken, Olaf Scholz, Klara Geywitz

Von , Christoph Hickmann, , und


In die Stichwahl um den SPD-Vorsitz kommt Bewegung: Die Kandidatenteams Olaf Scholz/Klara Geywitz und Norbert Walter-Borjans/Saskia Esken haben sich im SPIEGEL-Streitgespräch das erste öffentliche Duell geliefert.

Der ehemalige nordrhein-westfälische Finanzminister Walter-Borjans und die Bundestagsabgeordnete Esken lagen in der ersten Runde der Mitgliederbefragung nur rund 1,6 Prozent hinter Scholz und Geywitz. Vom 19. bis 29. November sind die rund 425.000 Sozialdemokraten aufgerufen, die künftige Parteiführung zu wählen.

Walter-Borjans riet im SPIEGEL-Gespräch seiner Partei dazu, auf einen SPD-Kanzlerkandidaten zu verzichten. Ich glaube, ich würde erst mal dafür werben, dass wir einen Spitzenkandidaten aufstellen", sagte Walter-Borjans. Er glaube nicht, "dass wir im Augenblick an dieser Stelle sind, einen Kanzlerkandidaten aufzustellen", so der frühere NRW-Finanzminister. Er rührt damit an ein innerparteiliches Tabu. Bislang gehörte es zum Selbstverständnis der Sozialdemokraten, mit einer offiziellen Kanzlerkandidatur ebenso wie die Union den Anspruch zu untermauern, den Regierungschef zu stellen.

Sehen Sie hier das Streitgespräch im Video:

Peter Rigaud/ DER SPIEGEL
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insgesamt 2 Beiträge
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claus7447 07.11.2019
1. Es ist letztlich eine Entscheidung der SPD Mitglieder
Da können sich manche AfD / CDU / FDP Wähler an der SPD abarbeiten - letztlich hift es vielleicht ihren Leberwerten. Die meisten haben noch gar nicht erkannt, das die vorgenannten alle ein großes Problem haben: - die CDU schlittert mit voller Geschwindigkeit, offensichtlich autonom gesteuert in ein massives Personalproblem. AKK - dann bitte - FM - noch besser, das wäre mit großer Wahrscheinlichkeit ein weiterer Auftrieb für Rot-Rot-Grün (Reihenfolge tauschbar). - Die FDP: immer mehr zu einer one man show degeneriert. Leider seit Möllemann keine liberale Partei mehr die sich um die Individualrechte kümmert. - AfD - man muss nicht viel sagen - kein Programm, nur Flüchtlinge, Flüchtlinge und Rassenhass!
Ali Tacim 07.11.2019
2. "Mayer oder Müller"?
Wer kann SPD aus der Krise führen ? Frau x oder Herr x? Schlechte management und interne Machtkämpfe sind ein teil des Problems in der Partei. Haupt Problem der SPD ist dass die Partei immer mehr sich von dem ursprünglichen Grundsatz "ein Menschenwürdiges Leben für alle " entfernt und immer nach rechts rutscht. Solange SPD sich nicht von der Neolieberallen Rezepte distanziert wird Frau Merkels Leine hängen bleiben. Falls überhaupt in absehbare Zeit die Partei noch existieren wird.
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