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Hausmitteilung Liebe Leserin, lieber Leser

aus SPIEGEL Biografie 1/2021
Kanzlerin Merkel mit SPIEGEL-Redakteur Osang 2009

Kanzlerin Merkel mit SPIEGEL-Redakteur Osang 2009

die Ära der Angela Merkel geht zu Ende, nach 16 Jahren. Dass sie, die politische Quereinsteigerin aus dem Osten, so lange Deutschland regieren, prägen und durch zahlreiche internationale Krisen führen würde, hätte 2005 kaum jemand gedacht – auch im SPIEGEL wurde früh geunkt, sie werde wohl bald und unausweichlich stürzen. Doch sie blieb genauso lange an der Macht wie ihr politischer Ziehvater in der CDU, Helmut Kohl, der von seinem »Mädchen« abserviert wurde, und länger als all ihre anderen Vorgänger.

SPIEGEL BIOGRAFIE 1/2021

Die Ära Merkel – Bilanz einer Kanzlerschaft

Was wird bleiben – welche Erfolge, welche Fehler, welche Erinnerungen? Ein großer Rückblick auf Angela Merkels Leben in der Politik: Finanzkrise, Flüchtlinge, Klima, Corona.

Inhaltsverzeichnis

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Immer wieder wurde Merkel zur mächtigsten Frau der Welt ausgerufen, zu Recht. Als erste Kanzlerin hat sie Geschichte geschrieben, was nicht ihr Bestreben war; sie, die promovierte Physikerin aus einem Pfarrerselternhaus, wollte durch ihre Arbeit überzeugen, nicht durch ihr Geschlecht. Die Deutschen haben ihr überwiegend vertraut, haben ihr unaufgeregtes Krisenmanagement an der Wahlurne belohnt, egal wie heftig die Leitartikler über ihren mangelnden Gestaltungswillen klagten.

Merkel mit SPIEGEL-Redakteur Kurbjuweit 2007

Merkel mit SPIEGEL-Redakteur Kurbjuweit 2007

Foto: Marco Urban

Doch was bleibt von ihrer historischen Kanzlerschaft? Für diese Ausgabe von SPIEGEL BIOGRAFIE haben wir Resümee gezogen: in einem Essay von Christiane Hoffmann über Merkels Rolle in der Weltpolitik  , in einem Interview von Melanie Amann mit dem Merkel-Vertrauten und Ex-Unionsfraktionschef Volker Kauder  über Aufstieg, Vermächtnis und Eigenarten der Kanzlerin sowie in Bilanzgesprächen mit dem ehemaligen EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker  und der Klimaaktivistin Luisa Neubauer  .

Auch Fachredakteurinnen und -redakteure haben ihr Fazit beigesteuert: über die Wirtschaftspolitik der Merkel-Ära, den Umgang mit Flüchtlingskrise und Corona, den Stand der Dinge bei Klima, Ökologie, Landwirtschaft und Digitalisierung, außerdem bei der Frauen-, Familien-, Kultur-, LGBTQI- und Bildungspolitik.

Dass sich kaum ein Medium so leidenschaftlich mit Merkel auseinandergesetzt hat wie der SPIEGEL, dokumentiert eine Auswahl großer Reportagen und Porträts, die im Laufe ihrer Kanzlerschaft erschienen sind, etwa Alexander Osangs Recherche zu Merkels Politisierung in der Wendezeit  oder Dirk Kurbjuweits Betrachtung ihres Wertesystems  . So ist dieses Heft auch ein Abschied für uns – von einer Regierungschefin, an der wir uns Tag für Tag, 16 Jahre lang, abgearbeitet haben.

Kanzlerin Merkel mit SPIEGEL-Redakteurin Amann 2019: Kaum jemand hätte gedacht, dass sie so lange Deutschland prägen würde

Kanzlerin Merkel mit SPIEGEL-Redakteurin Amann 2019: Kaum jemand hätte gedacht, dass sie so lange Deutschland prägen würde

Foto: Peter Rigaud

Wir wünschen Ihnen eine erkenntnisreiche Lektüre,

Ihr Team von SPIEGEL BIOGRAFIE

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