Betrifft Titel, Singlemutter, Sri Lanka, Naturretter


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Ulrike Knöfel
Christian O. Bruch/ DER SPIEGEL

Ulrike Knöfel

Vor 500 Jahren starb ein Mann, der - unter anderem - Maler, Bildhauer, Architekt, Anatom, Mechaniker, Ingenieur, Naturphilosoph war. Ein Mann der vielen Talente also: Leonardo da Vinci. Redakteurin Ulrike Knöfel, selbst Kunsthistorikerin, begab sich auf die Spuren seines Lebens, seines Werkes, saß in Hinterzimmern des Louvre, der Uffizien, sprach mit Restauratoren, Museumsdirektoren; und sie sieht Leonardo als einen Mann der Obsessionen, mit vielen Facetten, der Eigenschaften in sich vereinte, die auch heutzutage wichtig sind, wenn vom Fortschritt die Rede ist. Leonardo war innovativ wie kaum ein anderer, grenzenlos neugierig, kreativ sowieso, er war ökologisch und auch einen Hauch größenwahnsinnig. Vor allem aber war er immer auf der Suche nach der Wahrheit. Knöfel: "All das macht ihn zu jemandem, für den der Begriff Jahrtausendfigur gerade so eben reicht."

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Heft 18/2019
Verstörend, revolutionär, genial - wie Leonardo die Moderne erfand

Als Redakteurin Laura Backes begann, in Deutschland nach Frauen zu suchen, die ohne Partner schwanger werden wollen und deshalb die Dienste von Samenbanken in Anspruch nehmen, fand sie monatelang keine Frau, die bereit war, mit ihr zu sprechen. Backes vermutet, dass die gesellschaftliche Isolation der Frauen ein Grund dafür ist: "Viele sind mit ihrer Entscheidung ziemlich allein und sehen das Fehlen eines männlichen Partners womöglich als einen Mangel an, für den sie selbst verantwortlich sind." In einem Internetforum fand sie schließlich Gesprächspartnerinnen. "Die Frauen bestärken sich gegenseitig", sagt Backes, "sie wollen, dass ihr Lebensmodell akzeptiert wird."

Christian Werner und Fritz Schaap
Hafeel Farisz/ DER SPIEGEL

Christian Werner und Fritz Schaap

Kattankudy liegt an der Ostküste Sri Lankas, nur wenige Kilometer entfernt von der Zionskirche, in der am Sonntag eine Bombe explodierte. In dem Küstenort trafen SPIEGEL-Mitarbeiter Fritz Schaap und Fotograf Christian Werner eine Schwester des Mannes, der die Terroranschläge wahrscheinlich mitorganisiert hat. "Madaniya glaubt, ihr Bruder sei einer Gehirnwäsche unterzogen worden", sagt Schaap. Und möglicherweise ist nicht nur der Bruder in die Attentate verwickelt. "Auch ihre Eltern und weitere Geschwister sind verschwunden." Wie die Attentate Sri Lanka verändert haben, was in Zukunft geschehen mag, beschreibt Schaap in seiner Geschichte .

Philip Bethge und Hansjörg Wyss
Sebastien Agnetti/ DER SPIEGEL

Philip Bethge und Hansjörg Wyss

Eine Milliarde US-Dollar will der Schweizer Philanthrop Hansjörg Wyss für den Naturschutz spenden. Fasziniert reiste Redakteur Philip Bethge an den Genfer See, um mit dem 83-Jährigen über dessen Pläne und auch über seinen märchenhaften Reichtum zu sprechen. Bethge begegnete einem Mann, der in zwei Welten lebt. "Wyss brachte Croissants vom Bäcker mit und kann selbst nicht ganz begreifen, wie viel Geld er hat." Später gingen die beiden essen, in ein Haus mit Geschichte: den Golf Club du Domaine Impérial, direkt am Genfer See. Bethge wollte die Rechnung bezahlen, aber der Milliardär ließ ihn wissen: "Das können Sie nicht, das hier ist ein Privatklub."

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