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13. Januar 2014, 12:28 Uhr

Spitzenkandidat

CDU schickt McAllister ins Europa-Rennen

Seinen Job als niedersächsischer Ministerpräsident ist David McAllister seit einem knappen Jahr los - nun wartet eine neue wichtige Aufgabe auf den CDU-Politiker. Er soll seine Partei bei der Europawahl im Mai anführen.

Berlin - Seit Monaten wurde sie erwartet, nun ist die Personalie offiziell. Die CDU will ihren früheren niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister bei ihrer Vorstandsklausur Anfang Februar zum Spitzenkandidaten für die Europawahl im Mai bestimmen. Dies teilte CDU-Generalsekretär Peter Tauber am Montag in Berlin offiziell mit. Der SPIEGEL hatte bereits im November 2013 über die bevorstehende Kandidatur berichtet.

Anders als die Schwesterpartei CSU will sich die CDU im Europawahlkampf nicht direkt mit der Euro-kritischen Alternative für Deutschland (AfD) auseinandersetzen. Tauber sagte: "Wir werden offensiv für das werben, was wir in unser Europawahlprogramm hineinschreiben." Das sei das Bekenntnis der CDU zu Europa und ihr Selbstverständnis als Europapartei.

Außerdem wird erwartet, dass McAllister für den zum Daimler-Konzern gewechselten früheren Staatsminister im Kanzleramt, Eckart von Klaeden, ins CDU-Präsidium aufrücken wird. Das müsse der CDU-Landesverband Niedersachsen aber noch förmlich vorschlagen, hieß es in der CDU-Zentrale. McAllister hatte die Landtagswahl in Niedersachsen im Februar 2013 verloren.

Der CDU-Vorstand holt am 7. und 8. Februar in Erfurt seine Klausurtagung nach, die wegen des Skiunfalls der Parteivorsitzenden Angela Merkel Anfang Januar verschoben worden war. In Erfurt wird auch das Europa-Wahlprogramm vorgestellt, das bei einem Parteitag am 5. April in Berlin verabschiedet werden soll.

jok/amz/dpa

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