Spitzenkandidatur in Hamburg Ole von Beust will ungebunden sein

Der Hamburger Regierungschef Ole von Beust lässt seine politische Zukunft offen: In einem Interview schwankte er, ob er 2012 noch einmal als Spitzenkandidat für die CDU antreten werde. Das ungewöhnliche Bündnis mit den Grünen lobte er - und sprach sich für eine Fortsetzung aus.


Hamburg - Ole von Beust will sich nicht auf eine mögliche vierte Amtszeit festlegen. In einem Interview mit der "Bild"-Zeitung sagte der CDU-Politiker, er wisse noch nicht, ob er 2012 noch einmal als Spitzenkandidat antreten werde.

Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust (beim Amtseid): Lässt politische Zukunft offen
DPA

Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust (beim Amtseid): Lässt politische Zukunft offen

Der 54-Jährige ist seit 2001 im Amt und seit einem Jahr Regierungschef der ersten schwarz-grünen Landesregierung Deutschlands.

Von Beust sprach sich jedoch bereits für eine Fortsetzung der schwarz-grünen Koalition aus. "Ich bin mir sicher, dass es auch in drei Jahren wieder einen CDU-geführten Senat gibt. Sollte dann erneut eine Zusammenarbeit mit der GAL möglich sein, hätte ich überhaupt nichts dagegen", sagte er.

Er stehe weiterhin "voll und ganz" hinter der umstrittenen Schulreform, sagte von Beust der Zeitung. "CDU und GAL wollen sie gemeinsam, wenn die Voraussetzungen stimmen. Ich bin überzeugt davon, dass die Schulsenatorin dafür sorgen wird."

Sollte eine Mehrheit beim Volksentscheid im nächsten Jahr gegen das Senatsmodell stimmen, werde er das Votum dennoch akzeptieren.

amz/dpa/AP



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