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Republik 21 Wenn der Geheimdienst bei WhatsApp mitliest

Bei verschlüsselten Messengern kommen Verfassungsschutz und Co. mit herkömmlichen Methoden nicht weit. Nun dürfen sie Staatstrojaner einsetzen. Aber ist der Nutzen wirklich größer als das Risiko? Antworten im Stimmenfang.
Ein Podcast von Marius Mestermann

Kurz vor dem Ende der Legislaturperiode hat die Große Koalition den Geheimdiensten neue Befugnisse verschafft: Sie erlaubte ihnen den Einsatz sogenannter Staatstrojaner, die bei der Bekämpfung von Verbrechen und Terror helfen sollen.

Gemeint sind Überwachungsinstrumente für verschlüsselte Chats und Anrufe über Messenger wie WhatsApp oder Signal. Mit herkömmlichen Abhörmethoden aus der analogen Welt kommen die Behörden da oft nicht weit.

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Bis zur Bundestagswahl nehmen wir uns nacheinander große Fragen aus Politik und Gesellschaft vor – und laden zum Diskutieren und Mitmachen ein. Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Frage: Wie viel Staat soll es sein? 

Der Einsatz von Staatstrojanern soll die Sicherheit in Deutschland erhöhen, sagen Union und SPD. Die FDP-Politikerin und Digitalexpertin Ann Cathrin Riedel warnt im Stimmenfang hingegen vor großen Risiken. Denn um die Verschlüsselung zu umgehen, müssen die Behörden Sicherheitslücken in der Software finden – und offenhalten.

SPIEGEL-Redakteur Patrick Beuth erklärt im Podcast, wie das Prinzip funktioniert und warum der Nutzen von Staatstrojanern zweifelhaft ist. Thema sind auch verfassungsrechtliche Bedenken und die Frage, wie weit staatliche Überwachungsmaßnahmen im Namen der Sicherheit gehen dürfen.

Neugierig geworden? Dann hören Sie hier den neuen Stimmenfang:

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Die Quellenangaben und weiterführende Links zur Sendung finden Sie hier .

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