Streitfroher Abgeordneter Erst gegen Berlusconi, nun gegen "Bild"

Nach seinem Disput mit Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi streitet sich der Europa-Abgeordnete Martin Schulz (SPD) nun mit der "Bild"-Zeitung - bislang erfolglos.


Schulz warf dem Springer-Blatt nach einem Bericht über drastische Diätenerhöhungen für EU-Parlamentarier eine "beispiellose Hetzkampagne" vor. Er beschuldigte "Bild" unter anderem, "bewusst falsch berichtet" zu haben. Unterstützt wurde Schulz dabei durch den CDU-Abgeordneten Klaus-Heiner Lehne. "Bild" hat nun vor dem Hamburger Landgericht eine einstweilige Verfügung gegen diese Aussagen erwirkt. "Wir haben diesmal den Spieß umgedreht", so "Bild"-Chef Kai Diekmann. Der streitbare Abgeordnete will allerdings weiterfechten. Ein Schulz-Sprecher: "Wir sind zuversichtlich, dass wir im anstehenden Hauptverfahren erfolgreich sein werden."



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