Zur Ausgabe
Artikel 26 / 71
Vorheriger Artikel
Nächster Artikel

Gleichbehandlung Elternzeit oder Pflegepause kann zu Nachteilen im Job führen

Eltern und pflegende Angehörige werden im Job häufig diskriminiert.
aus DER SPIEGEL 21/2022

Eltern und pflegende Angehörige werden im Job häufig diskriminiert. Das zeigt eine Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, für die 2500 Mütter und Väter sowie 504 Pflegepersonen befragt wurden. So geben 56 Prozent der Eltern an, mindestens eine entsprechende Situation in der Schwangerschaft erfahren zu haben.

Aus: DER SPIEGEL 21/2022

Die da oben

Eine kleine Gruppe von Superreichen häuft immer größere Besitztümer an. Die wohlhabendsten 520.000 Menschen verfügen über mehr als ein Zehntel des globalen Vermögens. Und sie tun alles, um möglichst wenig abzugeben – während Menschen am Existenzminimum zunehmend leiden.

Lesen Sie unsere Titelgeschichte, weitere Hintergründe und Analysen im digitalen SPIEGEL.

Zur Ausgabe

26 Prozent der Mütter sagen, dass Aufstiegsmöglichkeiten verhindert wurden oder sie Verantwortlichkeiten entzogen bekamen. Bei der Anmeldung der Elternzeit berichten mehr Väter als Mütter von Diskriminierung; 30 Prozent sagen, es sei ab­fällig auf ihren Wunsch nach Elternzeit reagiert worden. 19 Prozent fühlten sich unter Druck gesetzt, keine zu nehmen oder die Dauer zu reduzieren. Und fast die Hälfte der Mütter, die in den letzten sechs Jahren befristet beschäftigt waren, gibt an, dass ihr Arbeitsvertrag im Zusammenhang mit Schwangerschaft, Elternzeit oder Kinderbetreuung nicht verlängert oder entfristet wurde. Außerdem sagen 48 Prozent all derer, die Angehörige pflegen, dass sie beispielsweise eine schlechtere Leistungsbewertung oder keine Gehaltserhöhung bekamen. Bernhard Franke, kommissarischer Leiter der Antidiskriminierungsstelle, fordert nun eine Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes.

akm
Zur Ausgabe
Artikel 26 / 71
Vorheriger Artikel
Nächster Artikel
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.