Thyssen-Prozess Schreibers Vernehmung geht vor

Das Landgericht Augsburg hat den für Ende März geplanten Prozess gegen die beiden ehemaligen Thyssen-Manager Jürgen Maßmann und Winfried Haastert verschoben, um zunächst den Waffenlobbyisten Karlheinz Schreiber als Zeugen vernehmen zu können.

Von


Karlheinz Schreiber
DPA

Karlheinz Schreiber

Hamburg - Die Verhandlung gegen die beiden Angeklagten, denen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe sowie Betrug und Untreue vorgeworfen wird, beginnt nun frühestens im Herbst. Der Vorsitzende Richter Maximilian Hofmeister will Schreiber in Toronto vernehmen und schickt deswegen in den nächsten Tagen ein Rechtshilfeersuchen nach Kanada. Wenn Schreiber bereit ist auszusagen, werden ein Richter und ein Staatsanwalt aus Augsburg nach Toronto reisen. Schreiber weigert sich, in Augsburg auszusagen, da in Deutschland ein Haftbefehl gegen ihn existiert.



© SPIEGEL ONLINE 2001
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.