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Generatoren, Heizgeräte, Container Bundesregierung schickt weitere Hilfsgüter in die Ukraine

Russische Angriffe haben die Strom- und Wasserversorgung in weiten Teilen der Ukraine lahmgelegt – und der Winter steht bevor. Nach SPIEGEL-Informationen plant Deutschland, rasch weitere Hilfsgüter zu liefern.
aus DER SPIEGEL 48/2022
In einer Wärmestube in Kiew laden Menschen ihre elektronischen Geräte auf – wegen russischer Angriffe ist die Strom- und Wasserversorgung vielerorts zusammengebrochen

In einer Wärmestube in Kiew laden Menschen ihre elektronischen Geräte auf – wegen russischer Angriffe ist die Strom- und Wasserversorgung vielerorts zusammengebrochen

Foto: OLEG PETRASYUK / EPA

Die Bundesregierung kündigt wegen der dramatischen Lage in der Ukraine weitere Hilfen an. Das Technische Hilfswerk (THW) bereitet laut Auswärtigem Amt die Lieferung von 100 Stromgeneratoren in den kommenden zwei Wochen vor, 135 solcher Geräte seien seit Kriegsbeginn bereits in das Land gebracht worden. Insgesamt habe das THW Generatoren im Wert von mehr als 13 Millionen Euro für die Ukraine beschafft.

Laut Bundesinnenministerium sollen demnächst auch 15 zusätzliche Ölheizgeräte an die Ukraine übergeben werden, außerdem 20 mobile Batteriespeicher und 38 Wohn- und Sanitärcontainer.

Aus: DER SPIEGEL 48/2022

Die Exilantin

Nach 16 Jahren im Kanzleramt zog sich Angela Merkel im Dezember 2021 aus der Politik zurück. Für viele Menschen verließ sie das Amt als Heldin. Inzwischen gilt sie auch wegen ihrer Ukrainepolitik als Schuldige, im Berliner Machtapparat spielt sie keine Rolle mehr. Porträt einer Frau, die mit ihrem Erbe ringt.

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Das Entwicklungshilfeministerium kündigte an, dass aus seinem Etat zusätzliche zwölf Millionen Euro in die Energieversorgung ukrainischer Städte und Gemeinden fließen sollen. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) werde hierfür Generatoren beschaffen. Im laufenden Jahr seien bereits 2430 solcher Geräte in die Ukraine geliefert worden. Sie würden etwa zum Betrieb öffentlicher »Aufwärmstätten« genutzt.

Russland hatte zuletzt mit Raketen- und Drohnenangriffen für Stromausfälle in weiten Teilen der Ukraine gesorgt. Auch die Wasserversorgung brach mancherorts zusammen.

Menschen in Kiew stehen Schlange, um an einer öffentlichen Stelle Wasser abzuzapfen

Menschen in Kiew stehen Schlange, um an einer öffentlichen Stelle Wasser abzuzapfen

Foto: Evgeniy Maloletka / AP

»Wenn der Beschuss ziviler In­frastruktur weitergeht, müssen wir unsere Reaktion ausbauen«, sagte EU-Energiekommissarin Kadri Simson nach einem Ministertreffen. »Millionen Menschen sind ohne Heizung und Wasser.«

wow/gt/mbe/kor
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