Umfrage CDU fällt auf 33 Prozent


Köln - Die CDU würde bei einer Bundestagswahl am nächsten Sonntag gerade mal 33 Prozent der Stimmen bekommen. Nach einer repräsentativen Umfrage fiele die Partei damit in der Wählergunst zum ersten Mal nach der Bundestagswahl im September 1998 unter 35 Prozent. Das Ergebnis entspreche gegenüber der Vorwoche einem Verlust von vier Prozentpunkten, ermittelte das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag von "RTL aktuell". Befragt wurden 1006 Menschen am 11. und 12. Januar.

Die SPD käme den Angaben zufolge auf einen Stimmenanteil von 41 Prozent (plus ein Prozentpunkt). Nutznießer der CDU-Spendenaffäre sei besonders die FDP. Mit jetzt acht Prozent habe sich die FDP gegenüber der Vorwoche um drei Punkte verbessert. Die PDS mit sieben Prozent, Bündnis 90/Die Grünen mit sechs Prozent und die sonstigen Parteien mit fünf Prozent blieben gegenüber der Vorwoche unverändert.

Bei der Kanzlerfrage fällt nach der Umfrage CDU-Chef Wolfgang Schäuble zum ersten Mal seit der Bundestagswahl unter 20 Prozent. Nur noch 16 Prozent (minus vier Prozentpunkte gegenüber der Vorwoche) würden sich für den CDU-Vorsitzenden entscheiden, wenn sie den Kanzler direkt wählen könnten. Für Kanzler Gerhard Schröder (SPD) würden derzeit 44 Prozent (plus drei Prozentpunkte) stimmen.



© SPIEGEL ONLINE 2000
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.