Umfrage Merkel wird weltweit immer beliebter

Angela Merkel ist populärer denn je: In einer internationalen Beliebtheitsumfrage belegt sie den dritten Platz hinter US-Präsident Obama und dem Dalai Lama. Knapp zwei Drittel der Befragten haben von Merkel eine hohe Meinung.

Kanzlerin Merkel im Bundestag: Drittplatzierte im Beliebtheitsranking
ddp

Kanzlerin Merkel im Bundestag: Drittplatzierte im Beliebtheitsranking


Paris - In einer Umfrage zu den international beliebtesten Politikern hat es Kanzlerin Angela Merkel auf den dritten Platz geschafft. Vor ihr liegen der Dalai Lama (Platz zwei) und US-Präsident Barack Obama auf der Spitzenposition, teilte der französische Sender France 24 am Freitag mit.

Im Schnitt gaben demnach 59 Prozent der Befragten in fünf EU-Ländern und den USA an, sie hätten eine sehr gute oder eher gute Meinung von Merkel. Dies waren fünf Prozentpunkte mehr als bei der vergangenen Erhebung im April. Bei der Frage nach den einflussreichsten Politikern blieb Merkel mit 59 Prozent unverändert auf Platz drei hinter Obama und Russlands Regierungschef Wladimir Putin.

"Angela Merkel setzt ihren Aufstieg fort und festigt ihre Führungsposition unter den europäischen Politikern", erklärte das Institut Harris Interactive, das für die Umfrage zuständig ist. Einen kräftigen Schub bekam die Popularität der Kanzlerin demnach in Italien, wo mittlerweile 81 Prozent die Kanzlerin gut finden - ein Plus von elf Prozentpunkten gegenüber dem April.

Berlusconi abgestraft

Den zweithöchsten Wert erreichte sie in Frankreich mit 71 Prozent (plus zwei Prozentpunkte). Am schlechtesten schnitt Merkel in den USA ab, wo ihre Popularität bei 34 Prozent lag. Dies war aber immerhin ein Zuwachs von vier Prozentpunkten.

Schlechter als im April schnitt dagegen Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy ab. Er verlor insbesondere in der Gunst der Spanier, Deutschen und US-Bürger und kam noch auf einen Popularitätswert von 39 Prozent (minus drei Punkte). Noch stärker musste Großbritanniens Premier Gordon Brown Federn lassen. Er büßte fünf Punkte ein und kam auf 36 Prozent.

Italiens von Affären verfolgter Regierungschef Silvio Berlusconi verlor derweil drei Punkte und kam auf gerade noch 16 Prozent - weniger als Venezuelas Regierungschef Hugo Chávez und Kubas Fidel Castro (beide 17 Prozent).

Harris Interactive befragte für die Erhebung über das Internet Ende Oktober und Anfang November 6182 Erwachsene aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien und den USA.

amz/AFP



insgesamt 27 Beiträge
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Seite 1
Huuhbär, 04.12.2009
1. .
Ist Frau Merkel auf dem absteigenden Ast unter Männern?
mmpuck 04.12.2009
2. Merkel und die Beliebtheit
Zitat von HuuhbärIst Frau Merkel auf dem absteigenden Ast unter Männern?
Eigentlich egal ob Männlein oder Weiblein für oder gegen Frau Merkel sind. Mich würde sehr interessieren, mit welcher Begründung man sie so toll finden kann. Ich kenne sie nur als tolle Aussitzerin aller Probleme. Sie entscheidet sich immer dann für oder gegen, wenn die Richtung bereits klar durch die Ereignisse vorgegeben ist. Aber vielleicht habe ich ja immer gerade im entscheidenden Moment nicht hingesehen?
mmpuck 04.12.2009
3. Umfrage: Merkel wird weltweit immer beliebter
Zitat von HuuhbärIst Frau Merkel auf dem absteigenden Ast unter Männern?
Eigentlich egal ob Männlein oder Weiblein für oder gegen Frau Merkel sind. Mich würde sehr interessieren, mit welcher Begründung man sie so toll finden kann. Ich kenne sie nur als tolle Aussitzerin aller Probleme. Sie entscheidet sich immer dann für oder gegen, wenn die Richtung bereits klar durch die Ereignisse vorgegeben ist. Aber vielleicht habe ich ja immer gerade im entscheidenden Moment nicht hingesehen?
saul7 04.12.2009
4. Hat
Zitat von sysopAngela Merkel ist populärer denn je: In einer internationalen Beliebtheitsumfrage belegt sie den dritten Platz hinter US-Präsident Obama und dem Dalai Lama. Knapp zwei Drittel der Befragten in mehreren EU-Ländern haben von Merkel eine hohe Meinung. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,665216,00.html
wohl was mit ihrer mütterlichen Ausstrahlung zu tun. Außerdem gibt's in Europa nur wenige weibliche "Staatslenkerinnen"...
Newspeak, 04.12.2009
5. ...
Mein Liebling und meine Kanzlerin ist sie jedenfalls nichts. Ihre Beliebtheit muß wohl damit zu tun haben, daß sie keine echte Politik macht. Denn macht man gar nichts, macht man auch nichts falsch, so ihr Motto.
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