Umfrage Stoibers Ostschelte war Beleidigung

Mit seinen Äußerungen zum Wahlverhalten der Ostdeutschen hat Bayerns Ministerpräsident Stoiber sich deutlich unbeliebt gemacht. Laut einer Umfrage halten 73 Prozent der Wähler seine Aussagen für eine Beleidigung.


Berlin - 83 Prozent glauben, dass Stoiber dem Wahlkampf der Union schadet, heißt es in einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap für den ARD- Deutschlandtrend. Nur ein Viertel der Befragten (25 Prozent) stimmte Stoibers Aussagen zu, 71 Prozent lehnten sie ab.

Nur eine knappe Mehrheit (54 Prozent) fand, dass Stoiber die CDU und Kanzlerkandidatin Angela Merkel uneingeschränkt unterstützt. 42 Prozent finden das nicht. 55 Prozent sind auch der Auffassung, dass die Union in den wichtigen politischen Fragen zerstritten ist. Anfang Juli waren das nur 29 Prozent. Bei der SPD ist das Bild allerdings nicht besser. 60 Prozent halten sie ebenfalls für zerstritten.

Das Institut befragte nach eigenen Angaben am Donnerstag 1005 Personen.



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