Mobilität Umweltministerin Schulze findet E-Scooter "total nervig"

Svenja Schulze ist von der Elektrostehroller-Flut in Berlin genervt. Die Umweltministerin hält E-Scooter auch für keinen besonders guten Beitrag zum Klimaschutz.

Umweltministerin Svenja Schulze mit Verkehrsminister Andreas Scheuer (Archiv)
Kay Nietfeld/dpa

Umweltministerin Svenja Schulze mit Verkehrsminister Andreas Scheuer (Archiv)


Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat die große Zahl von Elektrostehrollern in Berlin kritisiert. Sie finde sie in der Stadt "total nervig", sagte Schulze.

Die Aussage fiel bei einer sogenannten "Bürgerpressekonferenz" zum Tag der offenen Tür der Bundespressekonferenz in Berlin. Schulze kritisierte auch die angeblich gute Öko-Bilanz der E-Scooter. "Sie sind für mich auch kein Beitrag zum Klimaschutz", sagte die Umweltministerin, "sondern wirklich Spaß".

Verkehrsminister Andreas Scheuer hatte in den vergangenen Tagen gefordert, auch Busspuren für E-Scooter freizugeben. Verkehrsanbieter und Städte hatten das Vorhaben heftig kritisiert.

Auf die Frage einer Studentin, welche Rolle der Klimaschutz in ihrem persönlichen Alltag spiele, sagte Svenja Schulze, sie fahre sehr viel Rad. Sie esse seit vielen Jahren kein Fleisch und nutze beim Einkaufen keine Plastiktüten. Sie könne sich zudem gar nicht vorstellen, mit dem Flugzeug in den Urlaub zu reisen.

rai/dpa



insgesamt 92 Beiträge
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chinadragon 17.08.2019
1. Es wäre schön, wenn man sich aufraffen
könnte, zu definieren, über was man redet. Nach all dem Denglisch in unserer Sprache: Was ist ein E-Scooter? Für mich war das vor kurzem noch der moderne, nervenschonende Nachfolger einer knatternden VESPA oder ähnlichen. Jetzt auf einmal sollen das Tretroller sein. Deutches Spraak, sweres Spraak!
tobi1991 17.08.2019
2. Mimimi
Sie machen aber Spass und sind in der Stadt auf kurze Distanzen eine gute Alternative zum ÖPNV.
karlo1952 17.08.2019
3. Ja da werden in Zukunf4
wohl noch mehr Mitbürger genervt sein, zumal wenn man sieht, was so alles in der StVO geplant ist.
new#head 17.08.2019
4.
Ja wenn es nach Svenja geht muss Umweltschutz Geld kosten und darf vor Allem keinen Spass machen. Ich wusste nicht, dass der Auftrag unserer Minister auf deren persönlichen Befindlichkeiten beruht. Würde Svenja weniger verzagt, sondern ein lebensfroher Mensch sein, wüsste sie sicherlich, dass die Menschen eher bereit zu Veränderung sind, wenn diese mit positivem Erleben verknüpft ist.
stuff 17.08.2019
5. Eigenartig, wie eine Ministerin meint,
dass ihre private Meinung zu der Sache irgendein Gewicht haben sollte. Sie ist vielleicht nicht die typische Nutzerin...? So mit Chauffeur etc.
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