Unter Fünfprozenthürde ARD und ZDF laden Brüderle von Elefantenrunde aus

Noch ist die FDP Regierungspartei - doch für ARD und ZDF ist sie politisch schon erledigt. Zu ihrer Elefantenrunde haben die Sender Spitzenkandidat Rainer Brüderle nicht eingeladen, weil die Liberalen in der Hochrechnung unter fünf Prozent liegen. Eine schwere Demütigung für die Partei.
Rainer Brüderle nach der Wahlniederlage: Kein Elefant mehr

Rainer Brüderle nach der Wahlniederlage: Kein Elefant mehr

Foto: PATRIK STOLLARZ/ AFP

Berlin - Eine Schlappe hat die FDP bei der Bundestagswahl in jedem Fall erlitten, doch noch hoffen die Liberalen auf den knappen Wiedereinzug in den Bundestag (die Analyse zur FDP lesen Sie hier). Für die öffentlich-rechtlichen Sender ist die Partei dagegen bereits abgeschrieben: Zu ihrer "Elefantenrunde" der Spitzenkandidaten haben sie den FDP-Vertreter Rainer Brüderle nicht eingeladen.

Ein Sprecher des ZDF bestätigte SPIEGEL ONLINE, dass Brüderle nicht zur Runde der Spitzenkandidaten eingeladen wurde, weil die FDP in den aktuellen Hochrechnungen unter der Fünfprozenthürde liegt. Das entscheide nicht der Sender, das entscheide der Wähler, sagte der Sprecher.

Für die FDP ist es eine schwere Demütigung: Aktuell ist die Partei noch zweitstärkste Regierungspartei und mit fünf Ministern an der Bundesregierung beteiligt.

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