Untersuchungsbericht zur "Gorch Fock" Ekelrituale nach Vorschrift

Segelschulschiff "Gorch Fock": Ermittler fanden kaum Anhaltspunkte für Dienstvergehen
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Segelschulschiff "Gorch Fock": Ermittler fanden kaum Anhaltspunkte für Dienstvergehen

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3. Teil: Meuterei? Oder doch nicht?


Mit dem Blick nur auf die Dienstvorschriften ermittelten die Fahnder im Auftrag der Marine-Führung in fast allen Fällen schnurstracks am Kern der Vorgänge vorbei. Die Schiffsführung habe den Lehrgangsteilnehmern keineswegs Meuterei vorgeworfen, vielmehr hätten die Kadetten den Begriff selbst ins Spiel gebracht, schreiben sie.

Für vier Soldaten, die abgelöst werden sollten, weil sie nicht mehr mitarbeiten wollten oder angeblich gegen die Schiffsführung hetzten, seien keine Ablösungsanträge erstellt worden, sondern lediglich "Entwürfe von Ablösungsanträgen". Ob die Männer, die sich den Erkenntnissen nach zuerst als Vermittler zwischen den Segelschülern und der Stammmannschaft angeboten hatten, durch diese unter Druck gesetzt worden waren, wird in dem Bericht nicht erörtert.



insgesamt 129 Beiträge
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Venator14 15.03.2011
1. ...
Wäre Guttenberg nicht schon weg, müsste er spätestens jetzt zurücktreten. Wie offensichtlich er der Bild Zeitung das Verteidigungsministerium überlassen hat, war wirklich eine Schande. Wer keine Äquatortaufe erleben will, der sollte nicht zur See fahren.
R1181 15.03.2011
2. Drei!
Die Gorch Fock ist ein Dreimaster. Da sieht man mal, wie der Bericht der Marine die Fakten verdreht!
nichtWeich 15.03.2011
3. ....
Zitat von sysopUnfälle, sexuelle Belästigung, Suff, überharter Drill - auf dem Vorzeige-Segler "Gorch Fock" herrschten angeblich unerträgliche Zustände. Ermittler unter Führung des Marineamtes kommen jetzt zu dem*Ergebnis, es sei alles gar nicht so schlimm gewesen. Warum eigentlich? http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,750920,00.html
Der Spiegel weiss es wieder besser..... Selber hat der Spiegel sich an den Bild-Reporten hochgezogen und jetzt darf sich das Ermittlerteam nicht darauf berufen... Schade das hier nicht mit dem Auge des unbeteileigten Beobachters berichtet wird. Propaganda hurra......
ElOmda 15.03.2011
4. Allein die Tatsache...
das nur 4 Marinevertreter die Untersuchung führten. Das sie nur so wenig Zeit in Anspruch nahm und das man glaubt, in einer verschworenen Gemeinschaft ohne Probleme die Wahrheit finden zu können zeit wie ernst man das ganze nahem. Selbst die Staatsanwaltschaft die weisungsgebunden handelt wird kaum etwas finden können. Wie ihr Bericht zu recht feststellt. Ein Aufbrechen alter Rituale ist nicht erkennbar. Ja keine Rufschädigung. Eine Chance wurde vertan. P. S. Ich weiß wo von ich schreibe. Als ehemaliger Berufs - Offizier kenne ich solche Rituale und die Denkweisen die ihnen zu Grunde liegen ! Richtiger und notwendiger Drill fehlt - falscher wird überproportional zelebriert. Eine Wehrdienstzeit von unter 18 Monaten lässt kaum Spielraum für eine gute Ausbildung und Bildung von Teams die fähig wären, sich selbst zu schützen und ihre Aufträge ohne Verluste auszuführen. Danke für ihre gute Darstellung dieser durchaus mit Sprengstoff behafteten Affäre. Zur Suspendierung: Richtig betrachtet und angewendet kann eine Suspendierung durchaus Sinn machen: Man schützt Opfer und mögliche Täter. Verhindert Einflussnahme auf Ermittlungen. Man schützt die Unschuldigen vor Spießrutenlaufen und man kann in aller Ruhe die Ergebnisse abwarten. Insofern gehört in der Marine die Fürsorgepflicht gegenüber Untergebenen zu einer wichtigen Aufgabe.
gh7401 15.03.2011
5. Verantwortung
Nun werden auch noch die wenigen, die auf merkürdige Vorgänge hinwiesen diskriminiert. Als ich in den 60-er Jahren dabei war, wurde noch Aufrichtigkeit und Demokratie gelehrt.
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