Untersuchungsbericht zur "Gorch Fock" Ekelrituale nach Vorschrift

Segelschulschiff "Gorch Fock": Ermittler fanden kaum Anhaltspunkte für Dienstvergehen
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Segelschulschiff "Gorch Fock": Ermittler fanden kaum Anhaltspunkte für Dienstvergehen

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6. Teil: Die Sache mit der Shampooflasche


Den Vorwurf der sexuellen Nötigung lässt die Kommission nicht gelten. Ein Offiziersanwärter hatte sich beklagt, ein Kamerad habe in der Dusche eine Shampooflasche auf den Boden geworfen und gesagt: "Es ist auf dem Schiff ähnlich wie im Knast, jeder muss mal den Arsch hinhalten." Die Ermittler aber kommen zu dem Schluss, es handele sich nicht um Nötigung im Sinne des Strafgesetzbuches, "da sich kein Anhaltspunkt dafür ergeben hat, dass auf die Vornahme oder Duldung einer sexuellen Handlung abgezielt wurde".

Zu den Vorwürfen, es habe innerhalb der Stammbesatzung Wetten darauf gegeben, wer als erster "mit der hässlichsten Offiziersanwärterin Sex hat", heißt es: "Mangels belegbarer Verdachtsmomente gibt es keinerlei Hinweise darauf, dass solche Wetten tatsächlich getätigt wurden".



insgesamt 129 Beiträge
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Venator14 15.03.2011
1. ...
Wäre Guttenberg nicht schon weg, müsste er spätestens jetzt zurücktreten. Wie offensichtlich er der Bild Zeitung das Verteidigungsministerium überlassen hat, war wirklich eine Schande. Wer keine Äquatortaufe erleben will, der sollte nicht zur See fahren.
R1181 15.03.2011
2. Drei!
Die Gorch Fock ist ein Dreimaster. Da sieht man mal, wie der Bericht der Marine die Fakten verdreht!
nichtWeich 15.03.2011
3. ....
Zitat von sysopUnfälle, sexuelle Belästigung, Suff, überharter Drill - auf dem Vorzeige-Segler "Gorch Fock" herrschten angeblich unerträgliche Zustände. Ermittler unter Führung des Marineamtes kommen jetzt zu dem*Ergebnis, es sei alles gar nicht so schlimm gewesen. Warum eigentlich? http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,750920,00.html
Der Spiegel weiss es wieder besser..... Selber hat der Spiegel sich an den Bild-Reporten hochgezogen und jetzt darf sich das Ermittlerteam nicht darauf berufen... Schade das hier nicht mit dem Auge des unbeteileigten Beobachters berichtet wird. Propaganda hurra......
ElOmda 15.03.2011
4. Allein die Tatsache...
das nur 4 Marinevertreter die Untersuchung führten. Das sie nur so wenig Zeit in Anspruch nahm und das man glaubt, in einer verschworenen Gemeinschaft ohne Probleme die Wahrheit finden zu können zeit wie ernst man das ganze nahem. Selbst die Staatsanwaltschaft die weisungsgebunden handelt wird kaum etwas finden können. Wie ihr Bericht zu recht feststellt. Ein Aufbrechen alter Rituale ist nicht erkennbar. Ja keine Rufschädigung. Eine Chance wurde vertan. P. S. Ich weiß wo von ich schreibe. Als ehemaliger Berufs - Offizier kenne ich solche Rituale und die Denkweisen die ihnen zu Grunde liegen ! Richtiger und notwendiger Drill fehlt - falscher wird überproportional zelebriert. Eine Wehrdienstzeit von unter 18 Monaten lässt kaum Spielraum für eine gute Ausbildung und Bildung von Teams die fähig wären, sich selbst zu schützen und ihre Aufträge ohne Verluste auszuführen. Danke für ihre gute Darstellung dieser durchaus mit Sprengstoff behafteten Affäre. Zur Suspendierung: Richtig betrachtet und angewendet kann eine Suspendierung durchaus Sinn machen: Man schützt Opfer und mögliche Täter. Verhindert Einflussnahme auf Ermittlungen. Man schützt die Unschuldigen vor Spießrutenlaufen und man kann in aller Ruhe die Ergebnisse abwarten. Insofern gehört in der Marine die Fürsorgepflicht gegenüber Untergebenen zu einer wichtigen Aufgabe.
gh7401 15.03.2011
5. Verantwortung
Nun werden auch noch die wenigen, die auf merkürdige Vorgänge hinwiesen diskriminiert. Als ich in den 60-er Jahren dabei war, wurde noch Aufrichtigkeit und Demokratie gelehrt.
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