Designierte EU-Kommissionschefin Von der Leyen legt Bundestagsmandat nieder

Ursula von der Leyen vor dem Wechsel nach Brüssel: Im Bundestag wurde ihre Nachfolgerin als Verteidigungsministerin vereidigt - und die designierte EU-Kommissionschefin legte ihr Parlamentsmandat nieder.

Wechsel nach Brüssel: Von der Leyen legt ihr Bundestagsmandat nieder
CLEMENS BILAN/EPA-EFE/REX

Wechsel nach Brüssel: Von der Leyen legt ihr Bundestagsmandat nieder


Die designierte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) hat ihr Bundestagsmandat niedergelegt. Der Verzicht erfolge mit Wirkung zum 31. Juli, teilte die Bundestagsverwaltung in Berlin mit.

Die frühere Verteidigungsministerin von der Leyen war jüngst vom Europaparlament an die Spitze der neuen EU-Kommission gewählt worden. Ihre Nachfolgerin im Ministeramt, CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer, wurde im Bundestag vereidigt.

Von der Leyen nahm noch an der Sondersitzung des Bundestags teil und wurde dort mit viel Beifall verabschiedet.

Nachfolgerin als Abgeordnete wird laut Bundestagsverwaltung Ingrid Pahlmann (CDU) aus dem niedersächsischen Wahlkreis Gifhorn-Peine. Die 61-Jährige gehörte dem Bundestag bereits in der vergangenen Wahlperiode an, war aber 2017 nicht wiedergewählt worden. Auf ihrer Seite im Internet kündigte sie an, sie wolle "gerne dort weitermachen, wo ich vor zwei Jahren leider aufhören musste".

asa/dpa



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