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SPIEGEL-Politikertreppe Von der Leyen legt in Wählergunst zu, Spahn auf Allzeithoch

Die Beliebtheitswerte von EU-Kommissionschefin von der Leyen und Gesundheitsminister Spahn steigen, wie die SPIEGEL-Politikertreppe zeigt. Gewinner und Verlierer gibt es bei den Kandidaten für den CDU-Vorsitz.
aus DER SPIEGEL 53/2020
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Bei allem Geraune, dass Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) Kanzlerkandidat der Union werden könnte: Kurz vor der Weihnachtspause legte vor allem Spitzenpersonal der Schwesterpartei CDU in der Beliebtheit zu.

Bei der Frage, welcher Politiker oder welche Politikerin künftig eine wichtige Rolle spielen solle, erzielt EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in der SPIEGEL-Politikertreppe den größten Zuwachs mit acht Prozentpunkten im Vergleich zum September (Platz 6). Die CDU-Politikerin war im Ringen um den Brexit und den EU-Haushalt zuletzt besonders präsent. Gesundheitsminister Jens Spahn (plus fünf Prozentpunkte) erreicht ein Allzeithoch und zieht mit Söder gleich, beide belegen nun Platz 3.

Von den Bewerbern um den CDU-Vorsitz rückte Norbert Röttgen (Platz 11) am stärksten vor. Er rangiert nun gleichauf mit Friedrich Merz und hat Armin Laschet (Platz 13) überholt. Für Merz weist die Umfrage rückläufige Werte aus.

DER SPIEGEL 53/2020

Ein historisches Jahr

Die Corona-Pandemie hat uns alle betroffen, die Mächtigen und die Schwachen, die Unbekannten und die Prominenten. Im Frühjahr beschloss ein SPIEGEL-Team, hundert Menschen durch dieses Jahr zu begleiten, unter ihnen eine Kassiererin und eine Virologin, Manuela Schwesig und Otto Waalkes. Nun erzählen die hundert, wie das Jahr 2020 ihr Leben für immer verändert hat.

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Kanzlerin Angela Merkel (CDU) geht mit gestiegenen Zustimmungswerten (plus fünf Prozentpunkte) in ihr letztes Jahr als Bundeskanzlerin. Die Erhebung von Kantar erfolgte zwischen dem 14. und 16. Dezember unter 1077 Befragten.

Die Frage nach der Wunschfarbe der künftigen Bundesregierung ergibt ein sehr zersplittertes Bild: Für ein auf Bundesebene neuartiges schwarz-grünes Bündnis sprachen sich mehr Befragte (17 Prozent) aus als für eine Fortsetzung der bestehenden schwarz-rote Koalition (zwölf Prozent).

Schwarz-Grün ist vor allem bei Seniorinnen und Senioren gut angesehen. Die Konstellation aus CDU und FDP hat nur so viel Zustimmung wie eine unwahrscheinliche Verbindung von CDU und AfD (jeweils vier Prozent). In Ostdeutschland wünschen sich tendenziell mehr Menschen die AfD in der Regierung als im Westen.

Bei der Corona-Bekämpfung trauen mehr Befragte der Bundesregierung zu, die richtigen Maßnahmen zu treffen, als ihrer Landesregierung (44 zu 36 Prozent). Die größten Fans der Zentralmacht finden sich bei den Anhängern der Grünen.

Kurz vor Beginn der Corona-Impfungen geben mehr als zwei Drittel der Befragten an, sich auf jeden Fall (37 Prozent) oder wahrscheinlich (31 Prozent) impfen zu lassen. Die Unterstützer der AfD sind hingegen mehrheitlich Impfgegner oder Impfskeptiker.

fri
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