Mit A400M in Litauen Von der Leyen hat Panne mit Pannenflieger

Der Militärtransporter A400M bleibt ein Problemflugzeug. Das bekam nun bei einer Reise in Litauen Bundesverteidigungsministerin von der Leyen zu spüren.

Ursula von der Leyen steigt aus dem Airbus A400M
DPA

Ursula von der Leyen steigt aus dem Airbus A400M


Der Airbus A400M gilt als modernster Militärtransporter der Welt - aber auch als größter Problemfall der Bundeswehr. Jahrelang hatten politische, finanzielle und technische Probleme die Entwicklung verzögert. Jetzt ist Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen erstmals dienstlich mit einer modernen A400M-Maschine geflogen - und wieder gab es einen Schaden.

Ein Triebwerk sei ausgefallen, sagte die CDU-Politikerin in Litauen, wo sie das von der Bundeswehr geführte Nato-Bataillon besucht hatte. Die Maschine musste zunächst auf dem Flughafen in Kaunas stehenbleiben. Die Ministerin und ihre Delegation wollten mit einer älteren Transall-Maschine zurück nach Berlin fliegen. Eigentlich sollen die A400M die Transall-Flugzeuge ersetzen.

Im Juni war bekannt geworden, dass die Bundeswehr vorerst auf zwei A400M verzichten musste - ebenfalls wegen massiver Triebwerkprobleme. Techniker hatten so gravierende Abnutzungen festgestellt, dass die Aggregate ausgetauscht werden mussten.

kev/dpa



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