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Berateraffäre um Ursula von der Leyen Wie das Verteidigungsministerium zur Goldgrube für McKinsey wurde

Ursula von der Leyen muss vor dem Untersuchungsausschuss aussagen. Vertrauliche Unterlagen zeigen, wie die Auftragsvergabe bei der Bundeswehr unter ihrer Führung außer Kontrolle geriet.
aus DER SPIEGEL 7/2020
Von der Leyen in ihrer Zeit als Verteidigungsministerin: Dunkler Fleck in der sonst so makellosen Karriere

Von der Leyen in ihrer Zeit als Verteidigungsministerin: Dunkler Fleck in der sonst so makellosen Karriere

Foto: Maurizio Gambarini/ DPA

Zum Abschied gingen die beiden Frauen noch einmal Seite an Seite. Ursula von der Leyen und Katrin Suder schritten über den Paradeplatz, stellten sich nebeneinander auf und lauschten im Fackelschein dem Stabsmusikkorps der Bundeswehr.

Auf Wunsch von Suder spielte die Kapelle "What's Up" von der Gruppe 4 Non Blondes, und jeder, der den Song kennt, dürfte die Auswahl als Botschaft verstanden haben: "I pray every single day / for a revolution", heißt es da, und als Revolution empfanden viele Soldaten die Amtszeit der beiden ja auch.

Vier Jahre lang hatten Suder und von der Leyen das Wehrressort umgekrempelt, jetzt verabschiedete die Ministerin ihre Staatssekretärin an diesem 7. Mai 2018 mit einer Serenade. In ihrer Abschiedsrede pries von der Leyen ihre wichtigste Mitarbeiterin noch einmal in höchsten Tönen. Suder war von der Unternehmensberatung McKinsey ins Ministerium gekommen. Ihr Einstieg wurde von Diskussionen begleitet, ob sie ihren alten Kollegen Jobs verschaffen würde.

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