Visa-Affäre, Arbeitslosigkeit Rot-Grün sackt in Umfrage ab

Durch die Visa-Affäre und die Rekordarbeitslosigkeit verliert die rot-grüne Bundesregierung in der Wählergunst weiter an Boden. Laut einer neuen Umfrage hätte eine Koalition von Union und FDP mit zusammen 49 Prozent gegenwärtig einen Vorsprung von neun Punkten vor der rot-grünen Koalition.

Hamburg - Wäre am Sonntag Bundestagswahl, käme die SPD auf 32 Prozent - zwei Prozentpunkte weniger als in der Vorwoche. Dies ergab die wöchentliche Forsa-Umfrage im Auftrag des Hamburger Magazins "Stern" und des Fernsehsenders RTL. Die Grünen fielen um einen weiteren Punkt auf jetzt acht Prozent - und damit auf ihren niedrigsten von Forsa gemessenen Wert seit der Bundestagswahl Im September 2002.

Im Gegenzug kann die Union mit 42 Prozent ein Plus von zwei Prozentpunkten gegenüber der Vorwoche verbuchen. Die FDP erreicht unverändert sieben Prozent, während die PDS um einen Punkt auf fünf Prozent steigt. Für "Sonstige Parteien" würden wie in der Vorwoche sechs Prozent der Deutschen stimmen.

Mit zusammen 49 Prozent hätte eine Koalition von Union und FDP damit einen Vorsprung von neun Punkten vor der rot-grünen Koalition mit zusammen 40 Prozent.

Forsa befragte 2500 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger zwischen dem 21. und 25. Februar.

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