Von BAP bis Klinsmann Promis helfen Schröder

Zahlreiche Schauspieler, Künstler, Intellektuelle und Sportler haben sich öffentlich für Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) ausgesprochen und zugleich für die Fortsetzung der rot-grünen Koalition plädiert.


Berlin - 12.000 Menschen haben den Aufruf zur Wiederwahl Schröders nach Angaben der Initiatoren bereits unterschrieben. Der Grafiker Klaus Staeck, der frühere DDR-Bürgerrechtler Friedrich Schorlemmer und Berlin-Brandenburgs IG-Metall-Bezirksleiter Hasso Düvel hatten die Aktion ins Leben gerufen.

Dem Berliner Aufruf folgten bisher unter anderem die Schauspieler Hannelore Elsner, Hannelore Hoger, Günter Lamprecht und Uwe Friedrichsen, der Schriftsteller Günter Grass, Wolfgang Niedecken von der Rockband BAP, der Maler Konrad Klaphek sowie der Filmemacher Volker Schlöndorff. Zu den Unterstützern gehören außerdem die Olympiasieger Sabine Bischoff und Franz-Josef Kemper, der Historiker Hans Mommsen und der frühere Verfassungsrichter Gottfried Mahrenholz.

Die von Staeck 1979 gegründete "Aktion für Demokratie" will bis zur Bundestagswahl am 22. September auf zahlreichen Veranstaltungen kritische Wähler von Rot-Grün ansprechen.

In München stellten unterdessen der Schriftsteller Tilmann Spengler und die Kabarettistin Gisela Schneeberger die Initiative "1000 Gründe für Schröder" vor. Ihr sollen sich bislang 110 Prominente angeschlossen haben, darunter die Schauspieler Esther Schweins, Eva Mattes, Til Schweiger und Otfried Fischer, Fußball-Weltmeister Jürgen Klinsmann und Scorpions-Sänger Klaus Meine.

Prominente wie die TV-Moderatorin Petra Schürmann, Schauspieler Hans Clarin, Entertainer Joachim Fuchsberger und Rennrodel-Olympiasieger Georg Hackl sprachen sich dagegen für Unionskanzlerkandidat Edmund Stoiber (CSU) aus.



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