Vorladung Diepgen und Landowsky müssen aussagen

Die Affäre der Berliner CDU interessiert auch den Spenden-Untersuchungsausschuss des Bundestages: Parteichef Eberhard Diepgen und sein Fraktionsführer Klaus Landowsky müssen dort aussagen.


Berlin - Die Beteiligten der Berliner CDU-Spendenaffäre sowie CDU-Landeschef Eberhard Diepgen sollen als Zeugen vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestages zur CDU-Spendenaffäre aussagen.

Auf entsprechende Anträge einigten sich die Bundestagsfraktionen von SPD und Grünen, wie der Obmann der SPD, Frank Hofmann, und der Grünen-Obmann, Christian Ströbele, am Donnerstag mitteilten. Wann sich der Ausschuss mit der Affäre um eine 40.000-Mark-Spende an den CDU-Fraktionschef Klaus Landowsky beschäftigen wird, ist unklar.

Auf Wunsch von SPD und Grünen soll der Regierende Bürgermeister Diepgen geladen werden, da er als Landesvorsitzender mit verantwortlich für die korrekte Abgabe von Rechenschaftsberichten sei. Zudem könne er Auskunft geben, wofür die Spenden verwandt wurden. Die 40.000 Mark waren nicht korrekt verbucht worden, weshalb der Rechenschaftsbericht der Bundes-CDU für 1995 korrigiert werden musste.



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