Wahl-O-Mat 2023 Wen Sie in Berlin wählen wollen

Am 12. Februar wiederholt Berlin seine Wahl des Abgeordnetenhauses – nach der Chaosabstimmung von 2021. Welche Partei vertritt Ihre Positionen am ehesten? Finden Sie es mit dem Wahl-O-Mat heraus.
Wahl-O-Mat für Berlin

Wahl-O-Mat für Berlin

Foto: Bundeszentrale für politische Bildung

Berlin wählt – mal wieder. Am 12. Februar findet nach dem Chaos bei der ursprünglichen Abstimmung im September 2021 ein neuer Versuch zur Wahl des Berliner Abgeordnetenhauses statt. Bei der vergangenen Wahl gewann die SPD, Franziska Giffey wurde Regierende Bürgermeisterin. Nun muss sie nach etwas mehr als einem Jahr im Amt um den Posten bangen.

In jüngsten Umfragen überholte die CDU von Herausforderer Kai Wegner Grüne und SPD. Eine CDU-geführte Regierung in Berlin  bleibt dennoch ungewiss: Den Christdemokraten mangelt es an Koalitionsoptionen. Denkbar wäre zwar eine Koalition mit SPD und FDP, doch die kommt über die knappe Mehrheit des derzeitigen rot-grün-roten Regierungsbündnisses wohl kaum hinaus. Zudem haben die Berliner Grünen, angeführt von Umweltsenatorin Bettina Jarasch, möglicherweise auch Chancen auf Platz eins – ihnen schwebt dann wohl eher keine Koalition mit der CDU vor.

33 Parteien im Wahl-O-Mat

Zur Wahl am 12. Februar wurden 33 Parteien zur Wahl zugelassen. 31 davon haben die Fragen für den Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung (BPB) und der Landeszentrale für politische Bildung Berlin beantwortet. Mit dem Generator können Sie testen, welche Partei am ehesten Ihre politischen Ansichten vertritt.

Wohnungsmangel, Streit um Pop-up-Radwege, Bildungspolitik – zu insgesamt 38 Thesen können Sie sich positionieren, per Klick zustimmen, ablehnen oder passen. Am Ende können Sie Antworten zudem gewichten, wenn Ihnen ein Thema besonders wichtig ist. Dann zeigt der Wahl-O-Mat, welche Parteien Ihren Positionen am nächsten stehen.

Machen Sie den Test und vergleichen Sie Ihre Standpunkte mit den Antworten der Parteien.

Die Berlin-Wahl muss wiederholt werden, weil der Berliner Verfassungsgerichtshof die Wahl vom September 2021 für ungültig erklärt hatte. Das Gericht begründete dies mit zahlreichen Wahlfehlern bei der pannenbehafteten Abstimmung. Die Grundsätze der Öffentlichkeit, Allgemeinheit und Gleichheit seien verletzt worden. Für die Wiederholung wird der Europarat Wahlbeobachter entsenden, der Landeswahlleiter Stephan Bröchler hatte dies eigenen Angaben zufolge selbst angeregt.

mrc
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