Giffeys Gegner bei Berlin-Wahl CDU nominiert Kai Wegner als Spitzenkandidaten

Kai Wegner soll für die CDU den Chefposten im Berliner Rathaus erobern. Seine Partei wählte ihn mit großer Mehrheit zum Kandidaten. Er wird unter anderem gegen SPD-Frontfrau Giffey antreten.
Spitzenkandidat Wegner: Ziel ist Vorbildrolle für die Republik

Spitzenkandidat Wegner: Ziel ist Vorbildrolle für die Republik

Foto: Jörg Carstensen / dpa

Die Berliner CDU hat ihren Spitzenkandidaten für die Wahl zum Abgeordnetenhaus am 26. September gekürt. Bei einem Landesparteitag in Berlin-Neukölln stimmten die Delegierten nach Parteiangaben mit 92,7 Prozent für den Landesvorsitzenden Kai Wegner als Kandidaten für das Amt des Regierenden Bürgermeisters. Der 48-Jährige erhielt 254 von 281 abgegebenen Stimmen. 20 Delegierte stimmten gegen ihn, sieben enthielten sich.

Vor den gut 280 Delegierten griff Wegner den amtierenden Senat aus SPD, Grünen und Linken an und kündigte Verbesserungen für die Verwaltung und die Polizei an. »Nach fünf Jahren Rot-Rot-Grün ist Berlin ein gefesselter Riese«, sagte Wegner. Die Stadt bleibe systematisch unter ihren Möglichkeiten. Die CDU wolle die Stadtverwaltung in den nächsten fünf Jahren zum Vorbild für die Republik machen.

Prominenteste Gegnerin Wegners ist die ehemalige Bundesfamilienministerin Franziska Giffey, die für die SPD den Chefposten im Rathaus erobern soll. In den Umfragen liegen bislang die Grünen mit leichtem Vorsprung in Führung, sie haben die ehemalige Landesvorsitzende Bettina Jarasch nominiert. Für die Linke tritt Kultursenator Klaus Lederer an.

fdi/dpa
Mehr lesen über
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.