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13. Oktober 2013, 22:32 Uhr

Tagesvorschau

Was Montag wichtig wird

Syrien tritt der Organisation zum Verbot von Chemiewaffen bei. Der Wirtschaftsnobelpreis wird verliehen. Union und SPD treffen sich zu ihrem zweiten Sondierungsgespräch. Diese Themen werden am Montag wichtig.

Wer bekommt den Wirtschaftsnobelpreis?

Der letzte Preis, der in der Reihe der Nobelpreise vergeben wird, ist streng genommen keiner. Dennoch gilt der sogenannte Wirtschaftsnobelpreis als höchste - wenn auch umstrittene - Auszeichnung für Ökonomen. Seit 1969 wird der Preis von der Schwedischen Reichsbank in Gedenken an Alfred Nobel verliehen - abgesehen von einer Ausnahme immer an Männer. Wer es dieses Mal schafft, steht um 13 Uhr fest.

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Syrien schließt sich Chemiewaffenverbot an

Syrien tritt am Montag der Organisation zum Verbot von Chemiewaffen bei. Die OPCW, am Freitag mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet, ist mit rund 60 Mitarbeitern in dem Bürgerkriegsland im Einsatz - Syriens Präsident Baschar al-Assad hat sich nach internationalem Druck verpflichtet, seine Chemiewaffen bis Mitte 2014 vollständig zu vernichten. Der Beitritt ist eine wichtige Etappe, Syrien wird das 190. Mitglied. Damit haben nur sechs Staaten das Chemiewaffenabkommen nicht ratifiziert: Ägypten, Angola, Burma, Israel, Nordkorea und Südsudan.

Mehr zur OPCW finden Sie hier...


Start in die nächste Sondierungsrunde

Am Montagnachmittag kommen Vertreter von Union und SPD zu ihrem zweiten Koalitionsanbahnungstreffen zusammen. Unter der Leitung von Kanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel, dem CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer und SPD-Chef Sigmar Gabriel könnten beide Seiten den entscheidenden Schritt zu Koalitionsverhandlungen machen. Doch eine Entscheidung darüber, mit wem die Union in den kommenden Wochen ein Bündnis schmieden will, wird noch nicht verkündet werden - einen Tag später treffen sich Merkel und Co. auch ein zweites Mal mit den Grünen zu Sondierungen. Erst danach wird klar sein, wer aus dem Koalitionspoker ausscheidet.

Mehr zu den Sondierungsgesprächen finden Sie hier...


Debatte des Tages: Ausbeutung in der EU

Laut einer neuen Studie des EU-Parlaments leben in Europa 880.000 Menschen in sklavenähnlichen Verhältnissen. Die meisten von ihnen sind Opfer des organisierten Verbrechens, fast ein Viertel wird sexuell ausgebeutet. Was diese Entwicklung für Folgen mit sich bringt und wie man sie stoppen kann, wird auch im SPIEGEL-ONLINE-Forum ausführlich diskutiert.

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