Tagesvorschau Was Donnerstag wichtig wird

Frankreichs Präsident Hollande stellt sich der Presse, im Bundestag muss sich Verteidigungsminister de Maizière unangenehmen Fragen der Opposition stellen und Bundestrainer Jogi Löw gibt seinen Kader für die Testspielreise in die USA bekannt - diese Themen werden am Donnerstag wichtig.


Monsieur le Président in Bedrängnis

Frankreichs Präsident Hollande: Ruf und Rückhalt verloren
AFP

Frankreichs Präsident Hollande: Ruf und Rückhalt verloren

Die Wirtschaft in Frankreich ist in die Rezession geschlittert, die Arbeitslosenzahlen steigen - Präsident François Hollande hat seinen Bürgern einiges zu erklären. Bei seiner zweiten großen Pressekonferenz wird er sich unangenehmen Fragen stellen müssen; etwa was aus seinen ambitionierten Reformplänen geworden ist und wo der versprochene Aufbruch bleibt. Viele Hoffnungen hat Hollande enttäuscht, er hat Ruf und Rückhalt verloren.

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Empörung über Drohnen-Fiasko

Verteidigungsminister de Mazière mit Modell des "Euro-Hawk": Debakel mit Ansage
REUTERS

Verteidigungsminister de Mazière mit Modell des "Euro-Hawk": Debakel mit Ansage

Es könnte ein unangenehmer Tag werden für Verteidigungsminister Thomas de Maizière, der auch als möglicher Kanzler-Nachfolger gehandelt wird. Statt Lob erwartet ihn nach seiner Regierungserklärung zur Neuausrichtung der Bundeswehr im Parlament eher Schelte und viele unangenehme Fragen aus den Reihen der Opposition. Denn die ist empört über das Fiasko um das milliardenschwere Drohnen-Projekt "Euro-Hawk". Die Reform der Streitkräfte überfordert laut Kritikern zudem die Truppe .

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NSU-Prozess wird fortgesetzt

Angeklagte Zschäpe: Beharrliches Schweigen
AP

Angeklagte Zschäpe: Beharrliches Schweigen

Die Anklage ist verlesen, doch der NSU-Prozess hat noch lange nicht richtig begonnen: Verteidiger und Richter liefern sich Wortgefechte, es geht zuweilen hitzig zu in Saal 101 des Oberlandesgerichts München. Antrag folgt auf Antrag, Richter Manfred Götzl hat bisher allesamt abgelehnt. Am Donnerstag wird erneut verhandelt, Gerichtsreporterin Gisela Friedrichsen berichtet aus München.

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Von der Brücke in den Maschinenraum

René Obermann: Abschied vom Staatskonzern
DPA

René Obermann: Abschied vom Staatskonzern

Für René Obermann ist es am Donnerstag die letzte Hauptversammlung als Chef der Deutschen Telekom. Er wolle wieder "in den Maschinenraum" hatte er seinen Abschied begründet, und machte die Ankündigung kurz darauf wahr: Er wechselt zum ungleich kleineren niederländischen Kabelnetzbetreiber Ziggo, bei dem Obermann wohl mehr unternehmerischen Freiraum wittert als beim behäbigen Staatskonzern. Ein allzu gemütliches Abschiedstreffen mit den Telekom-Aktionären dürfte es für Obermann nicht werden: Mit seinen Plänen, das Datenvolumen für die "Heavy User" unter den DSL-Kunden zu begrenzen, zog er zuletzt den geballten Zorn der Netzgemeinde auf sich.

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Löws B-Team für die USA

Bundestrainer Löw: Wenig Auswahl für die Tour durch die USA
picture alliance / dpa

Bundestrainer Löw: Wenig Auswahl für die Tour durch die USA

Bekommt der Bundestrainer elf Mann zusammen? Vor der Testspielreise in die USA plagt Joachim Löw Personalnot. Die Spieler aus Dortmund, München und Madrid stehen nicht zur Verfügung, hinzu kommen verletzungsbedingte Absagen. Am Nachmittag wird Löw seinen Kader für die Reise vom 22. Mai bis 3. Juni bekanntgeben.

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Eröffnung des "Barbie Dreamhouse"

Barbie Dreamhouse in Berlin: Glitzerkram bis zum Abwinken
DPA

Barbie Dreamhouse in Berlin: Glitzerkram bis zum Abwinken

Märchenhafte Kleider, Glitzerkram bis zum Abwinken und alles so schön pink: Am Donnerstag eröffnet "Barbie - The Dreamhouse Experience" am Berliner Alexanderplatz. Kleine Mädchen dürften von der temporären Ausstellung begeistert sein - ganz im Gegensatz zu diversen Protestgruppen, die sich zur Eröffnung angekündigt haben. Gegner geißeln unter anderem das sexistische Weltbild, für das Barbie stehe, und haben eine Anti-Barbiehaus-Demonstration angekündigt. SPIEGEL ONLINE berichtet von vor Ort über das umstrittene Projekt.


Zweiter Vorentscheid beim Eurovision Song Contest

Sängerin Valentina Monetta aus San Marino: Schmachtfetzen von ESC-Veteran Ralph Siegel
DPA

Sängerin Valentina Monetta aus San Marino: Schmachtfetzen von ESC-Veteran Ralph Siegel

Jetzt wird es schmusig: Gleich mehrere Liebeslieder sind unter den 17 Beiträgen, die am Donnerstag beim Eurovision Song Contest ins zweite Halbfinale gehen. Mit dem Duett "Waterfall" wollen etwa Georgiens Vertreter europaweit die Herzen erwärmen. Auch ESC-Veteran Ralph Siegel ist mit einem Schmachtfetzen dabei: Der deutsche Vielkomponist hat das Stück "Crisalide" (Schmetterlingspuppe) für die Sängerin Valentina Monetta aus San Marino komponiert. Weitere Teilnehmerländer im zweiten Vorentscheid sind Albanien, Armenien, Aserbaidschan, Bulgarien, Finnland, Griechenland, Island, Israel, Lettland, Malta, Mazedonien, Norwegen, Rumänien, die Schweiz und Ungarn.

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Die aktuelle Debatte: Merkels DDR-Dasein und kein Ende - hilft Gysis Beistand?

Das Merkel-Buch der Autoren Reuth und Lachmann über ihr Leben in der DDR erregte viel Aufmerksam, sorgte für Verdächtigungen und auch Häme. Gregor Gysi sprang Angela Merkel zur Seite und kanzelte Kritik an der Kanzlerin als "Schwachsinn" ab. Hilfreich oder kontraproduktiv? Was von solcher Schützenhilfe zu halten ist, das beschäftigt in vielen Beiträgen natürlich auch das Forum bei SPIEGEL ONLINE.



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