Tagesvorschau Was Dienstag wichtig wird

In Bremerhaven fällt die Entscheidung über das weltgrößte Meeresschutzgebiet in der Antarktis, Innenminister Friedrich berichtet über die NSA-Abhöraffäre, und in Griechenland rufen die Gewerkschaften zum Generalstreik auf - diese Themen werden am Dienstag wichtig.


Entscheidung über weltgrößtes Meeresschutzgebiet

Treibeis im Rossmeer: Beratungen über das weltgrößte Meereschutzgebiet
AP

Treibeis im Rossmeer: Beratungen über das weltgrößte Meereschutzgebiet

Über die Errichtung des weltgrößten Meeresschutzgebietes in der Antarktis beraten Vertreter aus 24 Staaten seit Montag in Bremerhaven; sie feilschen mit allen Tricks. Die Kommission für die Erhaltung lebender Meeresschätze in der Antarktis (CCAMLR) entscheidet am Dienstagnachmittag nach ihrer Sondersitzung darüber, ob im Rossmeer und in der Ostantarktis Schutzgebiete ausgewiesen werden. Zuletzt war das Vorhaben an Vorbehalten einiger Mitgliedstaaten gescheitert. Sie fürchten Beschränkungen für die Fischerei.

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Minister Friedrich muss zur NSA-Affäre berichten

Innenminister Friedrich: Was hat die USA-Reise ergeben?
DPA

Innenminister Friedrich: Was hat die USA-Reise ergeben?

Was ist eigentlich bei der USA-Reise von Innenminister Hans-Peter Friedrich herausgekommen? Details zur NSA-Abhöraffäre hat der CSU-Mann offenbar nicht erfahren - dieser Eindruck ist jedenfalls durch die bisherigen öffentlichen Verlautbarungen entstanden. Am Dienstag muss Friedrich nun in einer Sondersitzung des Parlamentarischen Kontrollgremiums über die Gespräche in Washington berichten - hinter verschlossenen Türen. Am selben Tag befasst sich zum ersten Mal der Innenausschuss des Europaparlaments mit den Spähvorwürfen. SPIEGEL ONLINE berichtet über die neuesten Entwicklungen.

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Erneuter Generalstreik in Griechenland

Demonstrant in Athen: Heißer Sommer
Getty Images

Demonstrant in Athen: Heißer Sommer

Wieder auch eine politisch heiße Woche in Athen: Mit einem Generalstreik wollen die griechischen Gewerkschaften die Parlamentsdebatte über geplante Entlassungen im Öffentlichen Dienst am Dienstag begleiten. Betroffen sind vor allem die Behörde, der Bahnverkehr und der Inlandsflugverkehr. Fähren sollen hingegen regulär auslaufen. Auch Hotels, Banken und Taxis sowie Geschäfte sollen nicht bestreikt werden. Am späten Mittwochabend dann soll das griechische Parlament das umstrittene Gesetz zum Stellenabbau im Öffentlichen Dienst billigen. Nur so kann das Land mit der nächsten Hilfstranche der internationalen Geldgeber in Höhe von 2,5 Milliarden Euro bis Ende Juli rechnen. Reicht die knappe Mehrheit der Regierungskoalition nicht aus, um das Gesetz durchzubringen, steht Griechenland vor einer neuen Regierungskrise.

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Mord an Blumenhändler ist Thema im NSU-Prozess

Beate Zschäpe vor Gericht (Archiv): Angeklagt wegen Mittäterschaft bei zehn Morden
AFP

Beate Zschäpe vor Gericht (Archiv): Angeklagt wegen Mittäterschaft bei zehn Morden

Der mutmaßliche NSU-Helfer Holger G. ist wegen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung angeklagt. Er soll den untergetauchten Neonazis unter anderem mit seinem Führerschein und seinem Reisepass ausgeholfen haben. G. hatte nach seiner Verhaftung umfassend ausgesagt, doch im Prozess vor dem Oberlandesgericht München blieben bisher viele Fragen zu seiner Rolle offen. Am 23. Verhandlungstag soll nun ein BKA-Beamter aussagen, der G. vernommen hat. Zudem beschäftigt sich das Gericht erneut mit dem Mord an dem Nürnberger Blumenhändler Enver Simsek. SPIEGEL-Gerichtsreporterin Gisela Friedrichsen berichtet aus dem Gerichtssaal.

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Rasen nach der Ruhe

Tour-Gesamtführender Christopher Froome: Neue Strapazen nach dem Ruhetag
AFP

Tour-Gesamtführender Christopher Froome: Neue Strapazen nach dem Ruhetag

Die 16. Etappe fordert die Fahrer bei der 100. Tour de France nach dem Ruhetag gleich wieder extrem: Auf der Bergroute über 168 Kilometer sind besonders Abfahrtskünste gefragt - 11,5 Kilometer geht es in Höchsttempo bergab. SPIEGEL ONLINE berichtet ab 13.30 Uhr im Liveticker.

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Die aktuelle Debatte: Trittin in der Offensive - punkten die Grünen mit NSA?

Jürgen Trittin macht offensiven Wahlkampf und geißelt in Interviews die Informationspolitik und Haltung der Bundesregierung in Sachen NSA und Ausspähen. Die SPD scheint im Wahlkampf trotz Steilvorlagen nicht recht voranzukommen. Trittin sieht offenbar nicht nur Handlungsbedarf, sondern auch Chancen. Kann seine Partei derzeit besser beim Wähler punkten als die SPD?



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