Tagesvorschau Was Dienstag wichtig wird

Kanzlerin Merkel gibt ihre Regierungserklärung zur Fluthilfe ab. Das Statistische Bundesamt erklärt, was die Deutschen in die Schuldenfalle treibt. Die OECD vergleicht die Bildungspolitik der wichtigsten Industriestaaten - diese Themen zählen zu den wichtigsten des Tages.


Fluthilfe zwingt zur kurzen Wahlkampfpause

Merkel beim Besuch im Hochwassergebiet (am 12. Juni in Niedersachsen): Fluthilfe für die Opfer
DPA

Merkel beim Besuch im Hochwassergebiet (am 12. Juni in Niedersachsen): Fluthilfe für die Opfer

Wenn der Bundestag zur Sondersitzung zusammenkommt, ging es zuletzt meist um Europa. Diesmal aber ist kein Euro-Land in Not, sondern Tausende Deutsche brauchen Hilfe. Und da demonstrieren Koalition und Opposition trotz Wahlkampf seltene Einigkeit. Am Dienstag wollen die Parteien den Acht-Milliarden-Fonds für die Opfer der Hochwasserkatastrophe auf den Weg bringen, den das Kabinett am Montag bereits verabschiedet hat.

Kanzlerin Angela Merkel wird eine Regierungserklärung abgeben, am Freitag soll der Bundestag das Gesetz endgültig beschließen, am 5. Juli ist der Bundesrat dran. Doch bei aller Solidarität - ein bisschen Streit muss sein: SPD, Grüne und Linke glauben nämlich nicht daran, dass die Bundesregierung trotz der Hochwasserhilfe noch einen ausgeglichenen Haushalt hinbekommt. Und die Wahlversprechen der Union seien erst recht hinfällig.

Mehr zur Flutkatastrophe finden Sie hier...


Wege in die Überschuldung

Schuldnerberatung: Zehntausende Deutsche sind überschuldet
DPA

Schuldnerberatung: Zehntausende Deutsche sind überschuldet

Wie gerät man in die Schuldenfalle? Welche Rolle spielen dabei Faktoren wie Arbeitslosigkeit und Sucht - oder Schicksalsschläge wie Krankheit beziehungsweise Tod des Partners? Antworten darauf liefert die Überschuldungsstatistik, die am Dienstag veröffentlicht wird. Das Statistische Bundesamt hat dafür Angaben aus Schuldnerberatungsstellen quer durch die Republik zusammengefasst.


OECD vergleicht Bildung der wichtigsten Industrieländer

Uni Leipzig: Zuletzt bemängelte die OECD Deutschlands niedrige Akademikerquote
DPA

Uni Leipzig: Zuletzt bemängelte die OECD Deutschlands niedrige Akademikerquote

"Bildung auf einen Blick" - unter diesem Motto analysiert die OECD jährlich die Schul- und Hochschulpolitik der wichtigsten Industriestaaten. Aus deutscher Sicht fielen die Ergebnisse der Studie zuletzt wenig schmeichelhaft aus. Die Länderorganisation bemängelte, dass die Bundesrepublik zu wenig in Bildung investiere und die Zahl der Akademiker zu niedrig sei. Am Dienstagmorgen wird sich zeigen, ob Deutschland sich verbessert hat.

Mehr zum Thema Bildungspolitik finden Sie hier...


Williams auf Mission Titelverteidigung

Tennis-Star Williams: Aufschlag in Wimbledon
AFP

Tennis-Star Williams: Aufschlag in Wimbledon

Beim wichtigsten Tennisturnier der Welt, dem Grand Slam von Wimbledon, startet Serena Williams ihre Titelverteidigung. Im Achtelfinale könnte sie auf die Deutsche Sabine Lisicki treffen, eine Runde später auf Angelique Kerber. Mit sportlichem Erfolg möchte Williams die Negativschlagzeilen um ihre Person vergessen machen - zuletzt hatte sie durch einen öffentlichen Streit mit der Russin Maria Scharapowa für Aufsehen gesorgt. SPIEGEL ONLINE berichtet live aus Wimbledon.

Mehr zum Tennisturnier in Wimbledon finden Sie hier...


Die Debatte des Tages: Die Union verspricht Wohltaten - was kostet die Wahl?

Kanzlerin Merkel verteidigt die vollmundigen Wahlversprechen der Union. Das alles hört sich sehr schön an. Doch was von diesen Versprechen zu halten ist, das diskutieren die Teilnehmer des SPIEGEL-ONLINE-Forums.



insgesamt 3 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
audumbla 24.06.2013
1. Ueberfuehrt!
Merkels Wahlprogramm hoert sich an wie ein 5-Jahresplan der SED. Uebrigens die wurden auch nie eingehalten.
Phybet 25.06.2013
2.
Das Wahlprogramm der CDU war in den letzten Jahren nie der Wahrheit entsprechend. Die Bundesregierung bringt zwar einiges gutr mit sich, allerdings muss man sagen, dass die SPD wesentlich vertrauenswürdiger erscheint!
karuso 25.06.2013
3. Merkel klang wie Honecker
Den Menschen hier geht es gut,alles läuft super,weiter so,wir sind auf dem besten Weg u.u.u.,irgendwann bricht alles zusammen.Sie will keine Vergemeinschaftungen der Schulden der Banken bzw. der Hedgefonds und Euro-Bonds. Wie kann man etwas nicht wollen, was man selber eingeführt hat.Was sie nicht will, ist eine Vergemeinschaftung der Profite.Steuerzahler sollen für Schulden aufkommen, aber nicht Nutzniesser des Profits sein. Die Profite werden anderweitig verteilt. Merkel hat auch,wie alle anderen Partein,dem Fiskalpakt zugestimmt und abgesegnet.Der Pakt sorgt für Sozialkürzungen, Abbau der Demokratie u.s.w..Die Wünsche der Lobbyisten werden erfüllt, aber doch nicht die der Bürger.Der Fiskalpakt vereinbart sich keinesfalls mit den Wahlverprechen.Wer so belogen und betrogen werden will,(die nicht Einhaltung der Familienförderung ist das kleinere Übel) hat es nicht besser verdient. Zuckerbrot und Peitsche funktioniert auch immer wieder. Ich könnte drüber lachen, wenn es nicht so traurig wäre,bei soviel gebildete Menschen. Das IQ muss ja mächtig unter 100 liegen bei den Wählern von CDU,FDP,SPD und Grüne.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.