Tagesvorschau Was Freitag wichtig wird

Merkel besucht Obama, Russland droht der Ukraine mit Gasentzug, Verkehrssünder verlieren schneller ihren Führerschein. Das sind wichtige Themen am Freitag.


Obama und Merkel: Beziehungsreparatur in Washington
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Obama und Merkel: Beziehungsreparatur in Washington

Spähaffäre, Handygate - war da was? US-Präsident Barack Obama empfängt die Kanzlerin in Washington, um die angeschlagenen deutsch-amerikanischen Beziehungen zu reparieren. Fast vier Stunden sind für die Gespräche mit Angela Merkel angesetzt, doch konkrete Zugeständnisse - etwa ein No-Spy-Abkommen - wird Obama nicht machen.

Es gibt ja noch viele andere Themen: Sie werden über den Ukraine-Konflikt sprechen, die Sanktionen gegen Russland und das geplante Freihandelsabkommen zwischen Europa und den USA. Lang bleiben wird Merkel so oder so nicht: eine Rede vor der US-Handelskammer, ein Treffen mit US-Senatoren sowie IWF-Chefin Christine Lagarde, dann geht's am Abend wieder zurück nach Berlin. SPIEGEL ONLINE begleitet sie.

Gazprom-Logo: Lieferstopp an die Ukraine?
REUTERS

Gazprom-Logo: Lieferstopp an die Ukraine?

Wer nicht zahlen will, muss fühlen. So etwa argumentiert Russland im Streit mit der Ukraine: Die Ukrainer begleichen ihre Energieschulden bei Gazprom nicht, daher drohen die Russen mit einem Gaslieferstopp. In ganz Europa wachsen die Sorgen, dass es im nächsten Winter zu Hause frostig werden könnte. Denn die Ukraine ist ein wichtiges Transitland für Russlands Gaslieferungen nach Europa.

Obendrein setzt die Boykottdrohung aus Moskau die neue ukrainische Regierung unter Druck, die der EU zugeneigt ist, was Russlands Präsident Wladimir Putin missfällt. Nun versucht EU-Energiekommissar Günther Oettinger den Streit zu schlichten. Am Freitag trifft er sich mit dem ukrainischen Energieminister Juri Prodan und dessen russischen Kollegen Alexander Novak in Warschau. Schafft Oettinger die Trendwende? SPIEGEL ONLINE schaut genau hin.

Handy am Steuer - keine gute Idee: Seit Mai gilt ein neues Punktesystem
DPA

Handy am Steuer - keine gute Idee: Seit Mai gilt ein neues Punktesystem

Achtung Verkehrssünder! Alles neu macht der Mai - die Plattitüde trifft zumindest auf die Datei in Flensburg zu. Seit Donnerstag gilt ein reformiertes Punktesystem für Verstöße im Straßenverkehr. Autofahrern wird der Führerschein bereits bei acht statt 18 Punkten entzogen. Dafür werden Vergehen nur noch mit ein bis maximal drei Punkten geahndet, statt wie zuvor mit bis zu sieben Punkten. Die Bundesvereinigung deutscher Fahrlehrerverbände (BVF) geht davon aus, dass mehr Verkehrssündern als bisher der Verlust des Führerscheins droht.

Tulpen vor dem Weißen Haus: Blüht die deutsch-amerikanische Freundschaft neu?
AP

Tulpen vor dem Weißen Haus: Blüht die deutsch-amerikanische Freundschaft neu?

Nicht nur Obama und Merkel reden miteinander, auch Deutschland diskutiert über den Besuch der Kanzlerin in den USA. Was wird das Treffen beiden Ländern bringen? Die Rolle der USA in diesen Politikfeldern wird von einer großen Anzahl unserer Forums-Teilnehmer sehr kritisch gesehen, die Debatten hierzu werden kontrovers geführt.



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dunnhaupt 02.05.2014
1. Alles neu macht der Mai -- Putin hat's geschafft
Dank Putin blüht die deutsch-amerikanische Partnerschaft wieder, dank Putin ist die NATO nun noch näher an Russland heran gerückt, dank Putin wollen nun auch Schweden und Finnland der NATO beitreten. Man muss es ihm lassen, er schaffte, was jeder für unmöglich gehalten hatte.
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