Zitate vom Parteitag Die Bürde des Traumergebnisses


"96 Prozent der Stimmen sind unglaublich, aber auch eine Bürde, wenn man im Leben noch mal zur Wahl steht." (Angela Merkel zu Edmund Stoiber, der ihr am Dienstagmorgen zu ihrem Traumergebnis gratulierte.)

"Fischer, der die Rückkehr von Auslandsreisen mittlerweile inszeniert, als ob er sich selbst als Staatsgast empfängt." (Unionsfraktionschef Friedrich Merz am Dienstag zur Rolle von Außenminister Joschka Fischer.)

"Ich habe gehört, dass Herr Glos auch da sein soll. Ach, da ist er ja. Versteckt sich hinter Norbert Blüm." (Wolfgang Schäuble zu Beginn des Parteitags)

"Die Zeit der Hinterzimmer und Strippenzieher geht zu Ende - Die Gesetze gelten für alle." (Schäuble in seiner Abschiedsrede als Parteichef)

"Hier und jetzt muss der Neuanfang beginnen - Ich biete meine Mitarbeit an." (Schäuble am Ende seiner Rede)

"Sie waren ein politischer Sisyphus, der den Stein immer wieder den Berg hinaufgerollt hat." (Saarlands Ministerpräsident Peter Müller in seiner Schäuble-Würdigung)

"Die Ära Wolfgang Schäuble ist in der Union nicht zu Ende." (Müller über die künftige Rolle Schäubles)

"Wir sind noch nicht über den Berg, aber wir kommen langsam heraus aus dem Tal." (Der baden-württembergische Ministerpräsident Erwin Teufel)

"Der Schichtwechsel ist angesagt, und ich mache mit. Ich komme jetzt von unten, aber ich komme." (Norbert Blüm in seinem Rückblick auf 30 Jahre als CDU-Spitzenpolitiker)

"Vergesst die Malocher nicht." (Blüm über die Volkspartei CDU.)

"Nicht mal ein Bier kannst du im Internet zusammen trinken." (Blüm über die moderne Informationstechnik)

"Gegen Gerhard Schröder ist Boris Becker ein Computerexperte. Der ist wenigstens schon drin. Schröder ist nur drüber." (NRW-CDU-Chef Jürgen Rüttgers)

"Stellen Sie sich mal vor, die CDU stellt den Oberbürgermeister auf Schalke." (Rüttgers über den Sieg der CDU bei der Kommunalwahl in Gelsenkirchen)

"Es macht wieder Freude nach den quälenden Wochen, wieder auf einen Parteitag zu kommen." (Der Bundestagsabgeordnete Friedbert Pflüger)

"Wir sind schon fast wieder dabei, die alten Rituale wieder aufzuwärmen - die Basis will neue Strukturen." (Harald Noack, Kreisvorsitzender Göttingen)

"Der Veränderungsdruck in der Partei ist so groß wie nie zuvor." (Die Bundesvorsitzende der Jungen Union, Hildegard Müller)

"Phönix kam aus der Asche, nicht aus dem Kaschmirmantel." (Müller zu den Unterschieden zwischen CDU und SPD)

"Die Situation ist im Moment so, dass Schröder uns überrundet hat. Wir werden aber als Erste durchs Ziel kommen, weil wir den besseren Wagen haben." (Der RCDS-Bundesvorsitzende Carsten Schwarz)

"Segen und Fluch lagen unter Kohl sehr eng beieinander - die Parteireform darf sich nicht nur auf die Finanzen beschränken." (Veronika Bellmann, Landtagsabgeordnete aus Sachsen)

"Ich wünsche ihr, die First Lady in Europa zu werden." (Sauli Niinistö Vorsitzender der Europäischen Demokratischen Union, an Angela Merkel gewandt)

"Ich vermisse Helmut Kohl hier sehr. Er hätte den Parteitag bewegter gemacht. Aber er ist ja in den Hinterköpfen aller Delegierter." (Der frühere Hamburger CDU-Chef Jürgen Echternach)



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