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Die Mission des Mosche Dajan

Israels ehemaliger Außenminister über seine Friedensverhandlungen mit Ägypten (III) 1981 C. Bertelsmann Verlag, München.
aus DER SPIEGEL 14/1981

Mit seinem dramatischen Auftritt in Jerusalem hat Präsident Sadat den Grundstein zum Frieden zwischen Ägypten und Israel gelegt. Sein Besuch hat die politischen Verhältnisse im Nahen Osten stärker beeinflußt als jedes andere Ereignis.

Kurz nach der Rückkehr aus Jerusalem berief der ägyptische Präsident eine große Friedenskonferenz nach Kairo ein, zu der er die arabischen Staaten, die PLO, die USA, die Uno und Israel einlud.

Einige Tage nach dieser Einladung erreichte mich Sadats Bitte, noch einmal mit Dr. Hassan el-Tuhami, dem Vizepremier in Ägyptens Präsidialamt, in Marokko zusammenzutreffen. Wir meinten zwar, wenn Sadat es sich leisten konnte, persönlich in Jerusalem zu erscheinen, brauchten Ägypter und Israelis sich nicht mehr heimlich in einem dritten Land zu treffen.

Doch da Sadat sich das so sehr wünschte, wollten wir keine Spielverderber sein. Vielleicht kam ja etwas dabei heraus. Zudem war dies unsere erste Gelegenheit nach Sadats Besuch, uns mit den Ägyptern über die vielen Einzelheiten des Friedensvertrages zu verständigen.

So flog ich am 2. Dezember 1977 zu einer neuen Begegnung mit Tuhami nach Marokko ab. Diesmal wählte ich die direkte Route, ohne den Umweg über Europa. Meistens hielt der Pilot die Maschine in geringer Höhe über dem Mittelmeer, um nicht auf den gegnerischen Radarschirmen entdeckt zu werden.

Als wir den marokkanischen Luftraum erreichten, begrüßte uns schon eine Mystere, die uns zu einem stillgelegten Militärflugplatz bei Marrakesch geleitete. Um 22 Uhr setzte die Maschine auf.

Die Begegnung fand im königlichen Palast von Marrakesch statt. Um 23 Uhr betrat König Hassan die große Gästehalle. Tuhami und ich erhoben uns mit unseren Begleitern, die Marockaner küßten ihrem Herrscher die Hand.

Wir blieben noch eine Weile in der großen Gästehalle bei Pfefferminztee und Türkischem Kaffee, während der König seine Begrüßungsansprache hielt. Anschließend gingen wir in den Bankettsaal. Es war schon nach Mitternacht, und ich wartete ungeduldig darauf, endlich zur Sache zu kommen. Doch das üppige Mahl zog sich immer länger hin, bis der letzte Gang um halb vier beendet war.

Jetzt war natürlich nicht mehr an ernsthafte politische Gespräche zu denken, wir vertagten uns also auf den Vormittag um 11 Uhr. Ich versprach Tuhami, bis dahin die israelischen Grundvoraussetzungen für einen Friedensvertrag zwischen unseren beiden Ländern zu Papier zu bringen.

Um 7.30 Uhr saß ich bereits am Schreibtisch und verfaßte unser Positionspapier. Ich schrieb es auf Hebräisch, meine beiden Mitarbeiter übersetzten es ins Englische. Wir übergaben es Tuhami, als er 11.15 Uhr erschien.

Unser Vorschlag basierte auf zwei Zusagen, die Präsident Sadat unserem Regierungschef Begin in Jerusalem gegeben hatte. Als Gegenleistung für Israels Rückzug aus dem Sinai hatte Sadat sich damals bereit erklärt, die Meerenge von Scharm el-Scheich zur internationalen Wasserstraße zu erklären und einer Entmilitarisierung der Sinai-Halbinsel östlich der Mitla- und Gidi-Pässe zuzustimmen.

Das Papier ging davon aus, daß die israelischen Siedlungen unangetastet blieben, und sah Absicherungen für die Einhaltung der Entmilitarisierung vor.

Als der König und Tuhami unser Papier gründlich studiert hatten, stellten sie ihre S.207 Fragen und gaben ihre Kommentare dazu. Beide waren außerordentlich verlegen und ließen völlig das bei früheren Begegnungen zur Schau gestellte Selbstvertrauen vermissen.

Es war nicht zu übersehen: Die wütenden Reaktionen der arabischen Staaten auf Sadats Besuch in Israel und innenpolitische Schwierigkeiten in Ägypten hatten ihre Wirkung nicht verfehlt.

Selbst unverfängliche Fragen, wie die nach den Zielen der »Kairoer Friedenskonferenz«, die in elf Tagen beginnen sollte, konnte Tuhami nicht ohne Umschweife beantworten.

Nachdem unser Papier abgehandelt war, zog Tuhami sein eigenes aus der Tasche. Es umfaßte vier Hauptpunkte:

* Ägypten fordert, daß der abzuschließende Vertrag auch eine Lösung für den Konflikt mit den anderen arabischen Staaten vorsieht, damit man ihn nicht als einen Separatfrieden zwischen Israel und Ägypten auslegen kann.

* Israels Sicherheit soll durch internationale oder amerikanische Truppen gewährleistet werden -- im Gegensatz zu der ägyptisch-israelischen Lösung, die Begin dem ägyptischen Präsidenten in Jerusalem vorgeschlagen hatte.

* Ägypten hält ausführliche Verhandlungen über die ägyptisch-israelische Grenze und schriftliche Abmachungen »über jeden Quadratmeter Boden« für unerläßlich.

* Israel soll umgehend seine Vorschläge und Forderungen bezüglich einer -- offenen oder geheimen --Zusammenarbeit zwischen den beiden Staaten mitteilen.

Die anschließende Aussprache dauerte bis zum Einbruch der Dunkelheit, so daß wir Marrakesch ohne Aufsehen wieder verlassen konnten.

Im Flugzeug dachte ich noch einmal über die Gespräche nach; es gefiel mir gar nicht, daß Ägypten eine so unklare Verhandlungsposition bezog. Tuhami behauptete zwar immer, er stehe Sadat am nächsten und man könne alles, was er sagte, als Worte aus dem Munde des Präsidenten auffassen. Ich fand dagegen, daß seine Stellung doch nicht so stark war.

Seine Abneigung, sich verbindlich zu äußern oder sich in irgendeiner Frage festzulegen, zeigte mir, daß er keine eigenen Ideen entwickeln, sondern nur vortragen und zuhören durfte -- und zuweilen nicht einmal das.

So kam ich zu dem Schluß, daß man die Amerikaner überreden mußte, sich zu engagieren und ihr politisches Schwergewicht einzusetzen, damit die Verhandlungsmaschinerie nicht ganz stehenblieb.

Zwei Wochen nach seinem Besuch in Jerusalem empfing Sadat den amerikanischen Außenminister Vance in Kairo. Vance kam anschließend, am 10. Dezember 1977, zu Gesprächen nach Jerusalem.

Die Amerikaner äußerten sich zufrieden über ihren Besuch in Kairo und sahen gute Chancen für weitere Verhandlungen. Sie berichteten, daß Sadat einen bilateralen Friedensvertrag mit Israel für möglich hielt -- allerdings nur im Rahmen eines umfassenden Abkommens, um die Unterstützung der übrigen arabischen Staaten nicht zu verlieren.

Als Vance und seine Begleiter mit ihrem Bericht zum Ende kamen, hatte ich den Eindruck, daß sie Sadats Meinung zu den Vorschlägen, die ich Tuhami in Marrakesch übergeben hatte, nicht erwähnen wollten.

Ich überlegte kurz, ob ich die Amerikaner überhaupt danach fragen sollte. War Sadats Reaktion negativ, so war es vielleicht besser, nichts zu sagen. Doch ich entschloß mich, etwas zu riskieren. Ich stellte meine Frage so, als ob ich genau wüßte, daß sie mit Sadat auch darüber gesprochen hatten.

Für einige Augenblicke herrschte betretenes Schweigen. Dann sagte einer der Amerikaner in sorgfältig gewählten Worten, sie hätten in ihrem Gespräch mit Sadat den Eindruck gewonnen, daß er unsere Vorschläge als eine vorläufige Grundlage weiterer Verhandlungen akzeptierte.

Ich atmete erleichtert auf und schielte zu dem Protokollführer hinüber, um sicherzugehen, daß er nichts ausgelassen hatte. Wir konnten wieder hoffnungsvoller in die Zukunft blicken. Die Amerikaner waren optimistisch gestimmt, als sie uns verließen, und auch ich fühlte mich sehr -- vielleicht zu sehr -- ermutigt.

Die Eröffnung der Kairoer Konferenz vier Tage danach, am 14. Dezember, war der nächste Schritt -- falls man beim Auf-der-Stelle-Treten überhaupt von Schritten sprechen kann.

Präsident Sadat hatte sich in einem Augenblick der Hochstimmung nach seiner Rückkehr aus Israel entschlossen, die arabischen Staaten, Israel, die Vereinigten Staaten und die Uno nach Kairo einzuladen, damit sie sich auf die Genfer Friedenskonferenz einstimmen könnten. Die Teilnehmer sollten »eine umfassende Regelung für den dauerhaften Frieden in dieser Region« (Sadat) anstreben.

Die Kairoer Konferenz wurde ein totaler Mißerfolg. Keiner der anderen arabischen Staaten folgte Sadats Einladung. Nur vier Delegationen fanden sich am Konferenztisch ein: Ägypten, Israel, die Vereinigten Staaten und die Uno.

Zwischen Ägypten und Israel entspann sich ein steriler Dialog. Tatsächlich konnte man sich über keinen einzigen Punkt einigen -- nicht einmal über Verfahrensfragen, die Tagesordnung oder über die Person des Vorsitzenden.

Als diese Konferenz in Kairo stattfand -- oder vielmehr: nicht stattfand --, beherrschten zwei andere Ereignisse die Schlagzeilen.

Das eine war die Konferenz arabischer Staaten in Tripolis, die sich in ihrer heftigen Ablehnung ägyptisch-israelischer Verhandlungen einig waren. Diese »Ablehnungsfront« -- Syrien, Algerien, Libyen, Südjemen und die PLO -- beschloß einen wirtschaftlichen und diplomatischen Boykott Ägyptens.

Das zweite Ereignis war Begins Besuch in Washington. Israels Ministerpräsident S.209 hatte Präsident Carter um eine Unterredung gebeten, um ihm Israels Vorschläge für den Friedensvertrag mit Ägypten und zu dem Autonomiestatut für die palästinensischen Araber vorzulegen.

Begin flog am Eröffnungstag der Kairoer Konferenz nach Washington ab und sprach am 16. Dezember mit Carter.

Seit dem Besuch Sadats in Jerusalem hatten Freunde und Feinde uns gleichermaßen gedrängt, den Arabern doch mit einer großzügigen Geste entgegenzukommen, nachdem Ägypten so viel für die Beendigung des Kriegszustandes getan hatte.

Sie hielten uns vor, daß Sadat mit seinem Besuch in Jerusalem die »psychologische Barriere« überwunden, aber Ägypten damit in der arabischen Welt isoliert hatte. Wo sind eure Gegenleistungen? fragte man uns. Warum gebt ihr nicht ein einziges Mal nach?

So waren Begins Entwurf für ein Autonomiestatut und seine Reise nach Washington auch als eine Art Gegengewicht zu Sadats »Friedensinitiative« gedacht.

Der Autonomieplan war eine Überraschung für die Amerikaner. Carter und seine Diplomaten nahmen ihn mit großem Interesse zur Kenntnis und begriffen ihn als eine konstruktive, weitreichende Initiative Israels.

Der nächste Schritt auf dem Weg zum Frieden war das Gipfeltreffen mit Präsident Sadat in Ismailia. Fünf Tage nach Begins Rückkehr aus Washington, am 25. Dezember 1977 morgens, startete eine El-Al-Maschine mit Begin, Verteidigungsminister Weizman und mir vom israelischen internationalen Flughafen Ben-Gurion.

Vierzig Minuten später landeten wir auf dem Luftwaffenstützpunkt Abu Suweir bei Ismailia, den wir im Sechs-Tage-Krieg schwer beschädigt hatten. Sadat und seine Minister begrüßten uns.

Diese Begegnung sollte jetzt der wichtigste Grundstein -- nach Sadats Besuch in Jerusalem -- in der Vorbereitung des Friedensschlusses werden. Begin war in Hochstimmung.

Und nicht nur Begin, die ganze Welt sah wohl dem Gipfeltreffen von Ismailia als einem historischen Ereignis entgegen. Hunderte von Fernseh- und Zeitungskorrespondenten waren zur Berichterstattung angereist.

Ich selbst war nicht so begeistert. Es begann schon bei unserer Landung in Abu Suweir. Ich dachte daran, daß Sadat in Israel mit allem, was das Protokoll hergab, empfangen worden war. Nicht daß ich persönlich besonderen Wert darauf lege, doch zuweilen haben Pomp und Feierlichkeit politische Bedeutung -- besonders aber, wenn sie ganz fehlen.

Unser Empfang auf dem Flugfeld bei Ismailia war von ausgesuchter Nüchternheit gekennzeichnet -- keine Ehrengarde, keine israelischen Flaggen, keine Nationalhymnen. In der Stadt selbst verkündeten Spruchbänder an den Kreuzungen und riesige Bildtafeln an den Straßen »Sadat, der Friedensbringer«.

Begin wurde überhaupt nicht erwähnt. Kein einziges Transparent hieß ihn willkommen. Die einzige Wärme bei diesem Empfang lieferten die matten Strahlen der Wintersonne.

Vor dem Beginn der Unterredungen wohnten wir einer kurzen Zeremonie bei: Mohammed Ibrahim Kamil wurde offiziell als ägyptischer Außenminister eingesetzt. Er trat an die Stelle von Ismail Fahmi, der aus Protest gegen Sadats Friedensinitiative zurückgetreten war.

Nach der Vereidigung gingen wir in den Konferenzsaal, während Sadat Begin zu einem halbstündigen Gespräch unter vier Augen in sein Arbeitszimmer zog. Als sie dann zu uns herauskamen, machte Begin ein sehr erfreutes Gesicht, während Sadat eine undurchdringliche Miene aufgesetzt hatte.

Der große Augenblick war gekommen. Sadat räusperte sich und sprach ein paar höfliche Worte zur Begrüßung. Begin antwortete ebenso entgegenkommend. Beide Staatsmänner betonten, S.212 wie sehr ihre Völker den Frieden wünschten und daß die Augen der Welt jetzt auf uns gerichtet seien.

Beide bemühten das gemeinsame historische Erbe und schafften es, den Gesetzgeber Mose in das Treffen von Ismailia hineinzuzerren. Sadat zog mit ihm durch das Rote Meer, Begin durch die Wüste Sinai. Von da ab hörte ich nicht mehr zu.

In Sadats Begrüßungsansprache fehlte jeder Hinweis auf die gemeinsamen Ausschüsse, deren Einsetzung er und Begin in ihrem vertraulichen Gespräch vor dieser Sitzung vereinbart hatten. Vielleicht wollte er diesen Vorschlag noch mit seinen Beratern diskutieren, bevor er ihn vor einem größeren Forum bekanntgab.

Begin hatte sofort die Bedeutung dieser Ausschüsse erkannt: Sollte die gegenwärtige Konferenz scheitern, dann würden die Verhandlungen in den Ausschüssen weitergeführt. So teilte er beiden Delegationen mit, worauf er sich soeben mit dem ägyptischen Präsidenten geeinigt hatte:

»Wir haben beschlossen, zwei gemeinsame Arbeitsausschüsse einzusetzen«, sagte er, »den einen für politische und sonstige Probleme aus dem zivilen Bereich, den anderen für militärische Fragen. Hiermit beginnt die Erfolgsphase unserer Gespräche.«

Sie hatte damit nicht nur begonnen, sondern auch schon geendet. Über kein anderes Thema wurde Einigung erzielt. Begin legte Israels Friedensvorschläge vor, und Sadat erklärte sie für unannehmbar.

Der einzige hoffnungsvolle Ton erklang aus dem aufrichtigen Wunsch beider Staatsmänner, den völligen Bruch zu vermeiden. Sie wollten nicht alles hinwerfen und schlicht das Scheitern der Verhandlungen verkünden, sondern weitermachen.

Die Gipfelkonferenz von Ismailia endete am nächsten Tag. Die Korrespondenten meldeten Mißerfolg und Enttäuschung: »Der Berg hat gekreißt und eine Maus geboren.« Wir konnten uns nicht einmal auf ein gemeinsames Kommunique einigen, so daß zwei getrennte Erklärungen in der Pressekonferenz verlesen wurden.

Begin war nach seinen eigenen Worten als ein »glücklicher Mann« aus Ismailia zurückgekehrt, aber bald wurde klar, daß nichts bei der Begegnung herausgekommen war, das irgendjemanden glücklich machen konnte. Die ägyptischen und israelischen Auffassungen lagen Welten auseinander, und die Gegensätze waren zum Ende der Konferenz immer schärfer geworden.

Gleich danach startete die ägyptische Presse eine grenzenlose Hetzkampagne. Begin wurde mit persönlichen Beleidigungen überschüttet. »Er sollte froh sein«, schimpfte eine Zeitung, »daß er noch heil aus Ismailia herausgekommen ist.« In einem anderen Blatt hieß es, er habe sich »wie Shylock« (der jüdische Wucherer in Shakespeares »Kaufmann von Venedig") aufgeführt.

Sadat selbst griff Israel in einem Interview mit dem ägyptischen Wochenblatt »Oktober« unbarmherzig an. Israel sei genauso ein Staat der Ablehnungsfront wie etwa Syrien. Es habe Wind gesät und werde nun Sturm ernten.

Jetzt hatten die Vereinigten Staaten die wachsende Entfremdung zwischen Ägypten und Israel bemerkt und entschlossen sich zu einem dramatischen Schritt.

Am 4. Januar 1978 flog Präsident Carter nach Assuan, um mit Sadat zu sprechen. Nach einer ausführlichen Unterredung der beiden Staatsmänner gab Carter diese Erklärung heraus:

* Nach dem Friedensschluß sollen Ägypten und Israel ihre Beziehungen zueinander normalisieren.

* Israel muß sich aus den in dem Krieg von 1967 eroberten Gebieten zurückziehen.

* Die Rechte der Palästinenser sollen anerkannt und sie selbst an den Entscheidungen über ihre Zukunft beteiligt werden.

Zunächst wurde Außenminister Cyrus Vance eingeschaltet, um die Verhandlungen wieder flottzubekommen. Auf Bitten beider Seiten erklärte er sich bereit, nach Jerusalem zu fliegen und an den Sitzungen des gemeinsamen Politischen Arbeitsausschusses teilzunehmen. Es sollte ihm noch leid tun.

Die ägyptische Delegation unter Außenminister Mohammed Ibrahim Kamil traf am 15. Januar 1978 in Israel ein. Am nächsten Tag folgte US-Außenminister Vance mit seiner Begleitung.

Diese Tagung des Politischen Ausschusses erlitt das gleiche Schicksal wie die Gipfelkonferenz von Ismailia. Es kam ebenfalls nichts dabei heraus, doch das Ende war dramatischer.

Bei der Eröffnung am Morgen des 17. Januar ahnte noch niemand etwas. Jedoch am Abend erhielt die ägyptische Delegation Anweisung von Sadat, sofort ihre Sachen zusammenzupacken und heimzukehren. Kurz darauf griff Präsident Carter zum Telephon und versuchte, Sadat umzustimmen -- ohne Erfolg.

Woran war die Ausschußsitzung nun gescheitert? Der äußere Anlaß war die Ansprache, die Ministerpräsident Begin an der Tafel des Festbanketts für unsere Gäste hielt. Eine Stunde zuvor hatten wir uns darauf geeinigt, daß beide Seiten keine politischen Erklärungen mehr abgeben sollten.

Als Begin sich zu seiner Ansprache erhoben hatte, entpuppte diese sich doch als eine politische Erklärung. Er zählte die Punkte auf, die für Israel unannehmbar waren: die erneute Aufteilung Jerusalems, die Schaffung eines Palästinenserstaates und der Rückzug hinter die Grenzen vom Juni 1967.

Es waren über hundert Gäste eingeladen: israelische Minister, hohe Richter, Parlamentsabgeordnete, Oppositionspolitiker, Zeitungsverleger und die S.214 Korrespondenten der Weltpresse, darunter auch Ägypter.

In seinem rhetorischen Eifer beleidigte Begin versehentlich Ägyptens Außenminister Kamil, indem er ihn freundschaftlich einen »jungen Mann« nannte. Er hatte nicht daran gedacht, daß diese Anrede in arabischen Ohren verächtlich klingt.

Als Kamil das Wort ergriff, sah man ihm an, wie tief er getroffen war. Anstelle seiner vorbereiteten Ansprache sagte er nur, daß der Premierminister diese Themen in der Ausschußsitzung, aber nicht hier an der Tafel hätte ansprechen müssen. Er setzte sich sofort wieder, ohne sein Glas zu dem üblichen Trinkspruch auf den israelischen Staatspräsidenten zu erheben.

Der Vorfall hatte ihn so mitgenommen, erzählte er mir später, daß er in der ganzen Nacht kein Auge zugetan hat. »Ich wartete, bis mein Bürochef aufwachte und mir eine Zigarette geben konnte«, sagte er. »Erst danach verfiel ich in einen Halbschlaf von einigen Stunden.«

Nach dem Gespräch mit Sadat in Assuan lud Carter den ägyptischen Staatspräsidenten ein, ihn Anfang Februar 1978 in Washington zu besuchen.

Sadat eroberte die Herzen der Amerikaner im Sturm. Bei seinen Auftritten im Fernsehen und vor Mitgliedern des US-Kongresses beeindruckte er Zuhörer und Zuschauer immer wieder durch seine Aufrichtigkeit und überzeugte sie mit seinen politischen Aussagen.

Auch im Gespräch mit Carter schien ihm das gelungen zu sein. Die beiden Präsidenten igelten sich mit ihrer Begleitung fünf Tage lang in Camp David ein. Als Sadat am 8. Februar zurückflog, gab Carter wieder eine Erklärung mit Richtlinien für die amerikanische Haltung im Konflikt zwischen Israel und den arabischen Staaten heraus. Im Gegensatz zu dem israelischen Standpunkt ging Carters Erklärung davon aus, daß die Uno-Resolution 242 alle Fronten betraf und Israel folglich die West Bank zu räumen hätte.

Es fehlte auch nicht der Hinweis, daß es keinen gerechten und dauerhaften Frieden ohne eine Lösung des Palästinenserproblems geben könne.

Zu der Frage der israelischen Siedlungen hieß es in der Erklärung: »Präsident Carter bestätigt erneut den traditionellen Standpunkt der Vereinigten Staaten«, nämlich, daß Ansiedlungen in den besetzten Gebieten gegen das Völkerrecht seien und ein Friedenshindernis darstellten. Weitere israelische Siedlungen, so hieß es noch, erschwerten die Friedensbemühungen zusätzlich.

Zwei Tage später berief US-Außenminister Vance eine Pressekonferenz ein, auf der er Israel wegen der Siedlungen im Sinai scharf verurteilte. Auch der Präsident setzte seine Propagandakampagne fort. Carter lud maßgebliche Vertreter der Juden in den USA zu einer persönlichen Erläuterung der amerikanischen Haltung zu sich ein. Er sagte ihnen, daß die israelischen Siedlungen im Sinai aufgelöst werden müßten und daß die israelische Regierung noch halsstarriger als die der Araber sei.

Die Nachrichten von Sadats erfolgreichen Auftritten in Amerika und Carters offizielle Erklärungen sorgten für viel Ärger in Israel. Die Regierung fühlte sich beleidigt und ungerecht behandelt von dem Mann, der sich als ein ehrlicher Makler ausgab und immer seine besondere Freundschaft mit Israel herausstrich.

Es war reiner Zufall, daß ich am 8. Februar, dem Tag, an dem Präsident Sadat die USA verließ, zu einer Reihe von Vorträgen über Israels Außenpolitik in New York eintraf.

Nach der Euphorie des »Sadat-Festivals« blies mir ein kalter Wind ins Gesicht. Die amerikanische Presse und einige Vertreter der Juden in Amerika gingen mit Israel scharf ins Gericht. Man warf uns wieder Unbeweglichkeit und Mangel an Verständnis für Sadats »schwierige Lage« vor. Schließlich habe er bereits weitaus mehr für den Frieden getan, so hieß es, als man von ihm erwarten konnte.

Ich hatte für diesen Amerika-Aufenthalt keine politischen Gespräche eingeplant. Doch einen Tag nach meiner Ankunft suchte der Unterstaatssekretär Alfred Atherton vom State Department mich in New York auf.

Er wollte mich, wie er sagte, über Sadats Amerikabesuch und seine Gespräche mit der US-Regierung unterrichten. Doch gleichzeitig ließ er durchblicken, daß Carter mich zu sehen wünschte, wenn ich nach Washington käme.

Ich traf am 16. Februar in Washington ein. Am Vormittag sprach ich mit Außenminister Vance und seinen Beamten im State Department. Am Nachmittag ging ich zum Präsidenten ins Weiße Haus und sprach danach vor einem Kongreßausschuß.

Für die Unterredung mit Carter waren 20 Minuten angesetzt -- es wurde fast eine Stunde daraus. Auf amerikanischer Seite nahmen außer dem Präsidenten Außenminister Vance, Sicherheitsberater Brzezinski und Unterstaatssekretär S.218 Atherton teil. Ich hatte unseren Botschafter in Washington mitgebracht.

Carter wünschte zuerst unter vier Augen mit mir zu sprechen. Er fragte, ob ich Ministerpräsident Begin bei seinem geplanten Amerika-Besuch begleiten könnte. Ich sagte, natürlich würde ich das tun, wenn Begin mich darum bäte. Was hätte ich dem Präsidenten der Vereinigten Staaten wohl sonst antworten sollen?

In der großen Besprechung mit den anderen zusammen ging es hauptsächlich darum, wie man König Hussein von Jordanien zur Teilnahme an den Friedensverhandlungen bewegen konnte. Die Amerikaner berichteten außerdem, Sadat sei schwer enttäuscht nach Amerika gekommen.

Er habe gehofft, daß Israel sich nach seinem Besuch in Jerusalem hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen würde. Doch nun sei man nicht weiter als vorher. Die Israelis wendeten ihre alten Tricks wieder an und wichen allen konkreten Fragen aus.

Carters Hauptpunkte: Begin und Sadat sollten sich flexibler zeigen, um zu einer Verständigung zu kommen: Israel habe es in der Hand, mit Ägypten Frieden zu schließen; über die West Bank und den Gaza-Streifen sollte man ein Abkommen für die nächsten fünf Jahre schließen, das wäre durchaus im Sinne von Begins Vorschlag zu einem Autonomiestatus; nach Ablauf der fünf Jahre werde man weiter sehen.

Anfang März sollte Begin zu seinem Besuch nach Washington fliegen, doch unvorhergesehene Ereignisse zwangen ihn, seine Reise zu verschieben.

Am 11. März 1978 landeten zwei Schlauchboote mit elf Terroristen der PLO in Israel. Sie hatten sich eine einsame Stelle der Küste, etwa 25 Kilometer südlich von Haifa, ausgesucht.

Um diese Zeit war nur ein einziger Mensch am Strand: die amerikanische Photographin Gail Rubin. Die Terroristen ermordeten sie und liefen weiter zu der Küstenstraße Haifa--Tel Aviv. Sie stoppten einen Bus, der nach Haifa fuhr, mit einer Geschoßgarbe und verletzten mehrere Fahrgäste.

Den Fahrer zwangen sie, zu wenden und nach Tel Aviv zurückzukehren. Unterwegs schossen die Terroristen auf andere Autos. Nach einigen Kilometern stoppten sie und hielten einen anderen Bus mit vorgehaltener Waffe an. Die Fahrgäste wurden in den ersten Bus getrieben.

Mittlerweile war die Polizei alarmiert worden. Die Polizisten errichteten Straßensperren, doch die Terroristen durchbrachen sie und stießen weiter nach Tel Aviv vor.

Wenige Kilometer vor der Stadt blockierten die Polizisten die Straße, und als der Bus heranfuhr, schossen sie in die Reifen. Die PLO-Leute erwiderten das Feuer und fingen an, einige Fahrgäste zu erschießen. Zwei Fahrgäste konnten einem Terroristen die Waffen entreißen und ihn und zwei andere töten.

Am Ende des Feuergefechts waren neun Terroristen tot, die restlichen beiden gefangengenommen. Die Verluste auf unserer Seite: 35 Tote und 71 Verletzte. Unter den Getöteten befanden sich ein Soldat und ein Polizist, sonst nur Zivilisten -- Männer, Frauen und Kinder.

Die überlebenden beiden Palästinenser sagten aus, daß sie der PLO angehörten. Sie hatten ihre todbringende Expedition vom südlibanesischen Hafen Sur aus unternommen. S.219 Drei Tage später holte die israelische Armee zu ihrer »Operation Litani« aus. Der Litani-Fluß trennt den südlichen Libanon vom Norden. In fünf Tagen durchkämmten die israelischen Soldaten das ganze Gebiet von diesem Fluß bis zur israelischen Grenze im Süden, um die PLO-Stützpunkte auszurotten.

Damals hielten sich 2000 Terroristen in der Gegend auf. Aber als die israelische Armee die Grenze überschritt, flohen die meisten nach Norden. Von den übrigen wurden etwa 300 Mann getötet und mehrere hundert verwundet. Auf israelischer Seite gab es 16 Tote und hundert Verwundete.

Begins Besuch in Washington wurde dann auf den 21. März festgesetzt. Er dauerte zwei Tage.

Nach seinem Grußwort sagte Präsident Carter, Sadats Besuch in Jerusalem habe die ganze Welt hoffen lassen, doch nun seien die glanzvollen Tage vorbei, und neue Düsternis breite sich aus. Es war nicht schwer zu erraten, wen er dafür verantwortlich machte.

Carter verurteilte dann zwar den verbrecherischen Überfall der Terroristen auf harmlose Zivilisten in Israel, doch im gleichen Atemzug bedauerte er, daß Araber ihr Leben lassen und Zehntausende aus der Gefechtszone fliehen mußten.

Die politischen Gespräche selbst begannen am Morgen um 10.30 Uhr im Weißen Haus. Carter fragte zuerst den Ministerpräsidenten, welche Chancen er für eine Fortsetzung der Friedensbemühungen sehe.

Begin gab eine ausführliche Antwort. Sadat habe ihn noch in Ismailia »mein Freund« genannt, und sie hätten sich beinahe geeinigt. Doch jetzt sei alles anders. Als ein Hindernis für den Frieden bezeichnete er die ägyptische Forderung, Israel müsse sich im voraus zum vollständigen Rückzug und zur Anerkennung der Rechte der Palästinenser auf einen eigenen Staat verpflichten.

Mit kaum verhüllter Ungeduld hörte Carter sich Begins minuziöse Erklärungen an. Ihn interessierten keine Erinnerungen an die guten alten Tage, sagte er unwillig, sondern welches der nächste Schritt sei.

Die Kernfrage war laut Carter, ob Israel anerkannte, daß die Uno-Resolution 242 die West Bank betraf. Das hieß, ob Israel bereit war, sich daraus zurückzuziehen. Er wandte sich an Begin und fragte ganz unvermittelt, ob der entsprechende Absatz der Resolution 242 auch für die West Bank gelte.

Eine direkte Frage erforderte eine direkte Antwort, und der israelische Generalstaatsanwalt Aharon Barak, der zu Begins Begleitung gehörte, gab sie. Ja, sagte er, die Resolution 242 gelte für alle Gebiete einschließlich des Gaza-Streifens und der West Bank.

Ich meldete mich nach Barak zu Wort und erklärte, unser Vorschlag, S.222 die Militärregierung dort abzulösen, bedeute doch, daß die israelische Armee die Araber nicht mehr regieren, sich also von ihnen zurückziehen werde. Damit kämen wir von unserem Standpunkt aus voll und ganz der in der Resolution 242 niedergelegten Auflage nach, unsere Streitkräfte zurückzuziehen.

Carter verlangte unsere Zusicherung, daß die palästinensischen Araber sich nach einer Übergangszeit von fünf Jahren für den Anschluß an Jordanien entscheiden könnten. Er meinte das territorial, wir aber nur personenbezogen.

Wir waren damit einverstanden, daß jeder Palästinenser sich für die jordanische Staatsbürgerschaft entscheiden konnte, jedoch nur, wenn dadurch die West Bank nicht zu einem Teil Jordaniens würde.

Begin meinte, wir könnten die Frage, was nach fünf Jahren sein werde, offenlassen und an den gemeinsamen Arbeitsausschuß überweisen. Carter erhob Einspruch mit der Begründung, wir bekämen damit ein Vetorecht gegen eine Entscheidung der Araber für den Anschluß an Jordanien.

Am nächsten Tag, dem 22. März, trafen wir uns erneut mit dem Präsidenten. Jetzt erklärte Carter, die Vereinigten Staaten beständen nicht auf unserem völligen Rückzug aus der West Bank.

Israel solle eine Anzahl vorgeschobener Stellungen in diesem Gebiet behalten, und es sollten auch einige Grenzveränderungen vorgenommen werden. Die West Bank, fügte Carter hinzu, solle kein radikaler Palästinenserstaat werden. Während der fünfjährigen Übergangszeit dürfe Israel jedoch keine neuen Siedlungen anlegen oder die vorhandenen ausbauen.

Carter hielt eine Erklärung der Vereinigten Staaten für möglich, nach der Israel nicht zum vollständigen Rückzug aus der West Bank verpflichtet wäre und ein Palästinenserstaat nicht geschaffen werden müßte. Er meinte, auch Sadat wäre wohl mit so einer Erklärung einverstanden.

Doch sogar nach dieser Erklärung werde Israel wohl daran festhalten, daß es weder die Siedlungen im Sinai noch die Oberhoheit im Gaza-Streifen und auf der West Bank aufgibt, auch wenn wir dort noch vorgeschobene Stellungen behalten.

Wir würden es ja wohl auch ablehnen, den Palästinensern nach fünf Jahren das Recht zur Wahl zwischen dem Anschluß an Jordanien, dem Anschluß an Israel oder der Beibehaltung des Status quo zu gewähren. Wenn wir an dieser Einstellung festhielten, schloß der Präsident, dann sehe er keine Chance, zu einem Friedensschluß zu kommen.

Obwohl Carter mit dumpfer, monotoner Stimme sprach, verrieten seine kalten blauen Augen, wie wütend er war, und seine Blicke kamen mir wie Dolche vor. Seine Darstellung unserer Position war im großen und ganzen richtig, doch konnte sie kaum feindseliger vorgetragen werden.

Lähmendes Schweigen breitete sich aus. Begin saß wie niedergeschmettert an seinem Platz. Sein Gesicht war verzerrt und aschfahl.

Schließlich erklärte Begin, Carter habe ein völlig negatives Bild von unserer Haltung gegeben. Wir hätten uns doch eindeutig darauf festgelegt, über einen Friedensvertrag zu verhandeln und eine umfassende Regelung aller Streitfragen herbeizuführen.

Dann wiederholte Begin die Einzelheiten unserer Vorschläge. Doch seine Worte wurden nicht mehr aufgenommen. Sie riefen keine Reaktion in der uns fast feindlich gegenübersitzenden Delegation hervor. Das Urteil stand ja schon fest: Carter war entschlossen, Israel -- und vor allem Begin -- die Schuld dafür zu geben, daß noch keine Friedensregelung zustande gekommen war.

Begin bat Carter inständig, unsere Haltung in positiver Weise den Kongreßausschüssen für Internationale Beziehungen darzustellen. Der Präsident versprach, das zu tun, doch seine Augen drückten das genaue Gegenteil aus.

Als Begin seine Ausführungen beendet hatte, lehnte er sich in seinen Sessel zurück und schloß die Augen. Die psychische Anstrengung hatte ihn auch körperlich erschöpft.

Kurz nachdem wir uns von Präsident Carter verabschiedet hatten, liefen die Informationsmaschinerien des Weißen Hauses und des State Department schon auf Hochtouren. Unsere Haltung wurde im ungünstigsten Licht geschildert, Israel als verstockt und widerborstig dargestellt. Wir hätten alle Vorschläge abgelehnt, die einen Friedensschluß ermöglichten.

Die amerikanische Presse schloß sich im allgemeinen dieser Beurteilung an. Sogar die pro-israelischen Abgeordneten in Senat und Repräsentantenhaus, ob Juden oder Nichtjuden, folgten dem Präsidenten in seinem Lob für Sadat und seiner Kritik an Israel. Das Verhältnis zwischen Carter und Begin sei sehr angespannt, hieß es.

Ich fragte Begin, ob ich Carters Einladung annehmen sollte, in Washington zu bleiben, um weiter zu versuchen, Einvernehmen über den Text der Erklärung herzustellen.

Begin war dagegen. Er selbst blieb noch in Washington, um mit Kongreßabgeordneten und Journalisten zu sprechen und um Fernsehinterviews zu geben.

Wir sagten uns Schalom -- ich flog nach New York und von dort in derselben Nacht nach Israel.

Im nächsten Heft

Der erste Erfolg: Das Rahmenabkommen von Camp David

S.209PFLO-Chef Habasch, Libyens Staatschef Gaddafi, PalästinenserführerArafat.*

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