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Die PKK

aus DER SPIEGEL 48/1996

wurde 1978 von Abdullah Öcalan gegründet. Sein offizielles Hauptquartier hat der 1949 geborene Sohn eines Landarbeiters aus Anatolien im Libanon. Für die rund zwölf Millionen Kurden in der Türkei forderte die »Arbeiterpartei Kurdistans« lange Zeit einen eigenen Staat; der Guerrillakrieg mit türkischen Sicherheitskräften kostete seit 1984 rund 20 000 Menschen das Leben. Jetzt strebt Öcalan »Kompromißlösungen« mit der Türkei an. In Deutschland ist die PKK seit 1993 als terroristische Vereinigung verboten. Rund 9000 der knapp 500 000 Kurden, die in der Bundesrepublik leben, gehören Öcalans Organisation an.

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