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Dienstag, 2. Februar

aus DER SPIEGEL 5/1999

20.15 - 21.15 UHR RTL

SK Babies

Nikki ist ein hochbegabtes Wunderkind. Bei einer Preisverleihung wird der kluge Bube von Gangstern entführt, die seine Intelligenz bei der Überwindung eines Alarmsystems nutzen wollen. Bärbel Schäfer spielt eine blonde Reporterin, und wer weiß, ob Nikki nicht bald bei ihr am Nachmittag zu sehen ist zum Thema: »Kinderarbeit immer komplizierter - Panzerknacken ohne Schweißbrenner«.

22.15 - 22.45 UHR ZDF

Was nun, Herr Schröder?

Der Kanzler bei Klaus Bresser und Thomas Bellut.

22.25 - 24.00 UHR 3SAT

Liebe und andere Grausamkeiten

Die Schauspieler sind glänzend und die Dialoge scharf. Der Film des Franko-Kanadiers Denys Arcand (Kanada 1993) ist ein Reigen, ein Totentanz, eine Geschichte von der Einsamkeit und dem Elend des Geliebtwerdenwollens in den neunziger Jahren, und natürlich geht da nicht nur ein mörderischer Ohrring-Fetischist um, sondern - wie eine Tanzfigur mit dem Sinnspruch: Wer zuletzt lacht, lacht am besten - das Gespenst Aids. Im Mittelpunkt dieses Labyrinths von Beziehungen junger Leute (unter ihnen Mia Kirshner und Cameron Bancroft) steht David (Thomas Gibson), ein gescheiterter TV-Serien-Sonnyboy, der strikt niemanden zu lieben behauptet, aber so rastlos durch die Clubs tigert, daß seine Wohnungsgefährtin Candy (Ruth Marshall) ihn einen »Berufsschwulen« schimpft. Candy ist eine Lektorin. Aus Scheu vor Verletzungen gibt sie sich so stachelig gegen männliches Werben, daß sie erst unter den Zärtlichkeiten einer kessen Bodybuilderin schmilzt.

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