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DIESE WOCHE IM FERNSEHEN

aus DER SPIEGEL 17/1970

Montag, 20. April

20.15 Uhr, ARD. Monitor (Farbe). Moderator: Claus-Hinrich Casdorff. Geplant ist ein Bericht über »Flügelkämpfe in der Berliner SPD« und, unter dem Titel »Justizirrtum oder politischer Skandal?«, ein Beitrag über den Fall Brühne-Ferbach. Außerdem wird Heinrich Böll interviewt.

20.15 Uhr. ZDF. Paris im Jahr 2000 (Farbe). In dieser Gemeinschaftsproduktion mit der ORTF informieren Dieter Wolff und Jacques Anjubault über Projekte der Pariser Städteplaner, Architekten und Verkehrsexperten.

21.15 Uhr. NDR, RB, SFS (III). Vertrauen um jeden Preis? Ein BBC-Bericht über Methoden der Bakterienbekämpfung, durch die »Krankenhaus-Infektionen« künftig verhindert werden sollen.

21.45 Uhr. ARD. Titel, Thesen, Temperamente (Farbe). In dem Kulturmagazin wird über das Ende des Beatles-Teams und über die Eröffnung der ersten Erntic-Art-Galerie in New York berichtet ("Erotische Kunst in einem puritanischen Land"). Außerdem soll Simone de Beauvoir zu ihrem neuen Buch »La Vieillesse« befragt werden.

22.40 Uhr. ZDF. Der internationale Kurzfilm (Farbe). Eva Hoffmann zieht eine Bilanz der XVI. Oberhausener Kurzfilmtage und stellt einige der dort gezeigten Filme vor.

Dienstag, 21. April

20.15 Uhr. HR (III). Mit halber Stimme Karl Krolow (Farbe). Ein Porträt des Lyrikers von Michaela Seine.

21.05 Uhr. ARD. Baal (Farbe). Fernseh film von Volker Schlöndorff nach dem Jugendwerk von Bertolt Brecht (siehe Seite 244).

Mittwoch, 22. April

20.15 Uhr. ARD. Himalaja -- Indiens Grenze gegen Mao (Farbe). Zweiteilige Dokumentation von Gisela Bonn über die politischen und ideologischen Hintergründe des indisch-chinesischen Zerwürfnisses. Zweite Folge: Donnerstag, 23. April, 21.45 Uhr

20.15 Uhr. BR (III). Das Irrlicht. Französischer Spielfilm (1963) von Louis Malle. 21.00 Uhr. ZDF. Die Sprachlosen. Das Fernsehstück des Holländers Lodewijk de Boer spielt in einer verfallenen Vorstadt-Villa, wo zwei Halbwüchsige ihre stumme Schwester an einen Vertreter verkuppeln. Regie: Rainer Wolffhardt.

21.00 Uhr. WDR (III). Ist die Krise überwunden? In Interviews mit den Veranstaltern, Filmeinkäufern, Regisseuren und Journalisten fragt Wilhelm Roth nach dem Sinn der Oberhausener Kurzfilmtage.

21.40 Uhr. WDR (III). Kinoprawda Nr. 21, über Lenin. Der russische Dokumentarfilm von Dsiga Wertow wurde 1925 zum ersten Todestat des Sowjet-Gründers gedreht.

22.25 Uhr. ZDF. Im Namen Lenins. Eine Dokumentation von Jan Nemoda zu Lenins 100. Geburtstag.

22.40 Uhr. ARD. Die grüne Nacht von Ziegenberg (Farbe). Ein grotesker Pop-Film des Frankfurter Regisseurs Gerd Winkler (siehe Seite 245).

Donnerstag, 23. April

19.10 Uhr. ZDF. Dr. Murkes gesammeltes Schweigen. Heinrich Bölls Erzählung wird in einer Verfilmung des schwedischen Filminstituts gezeigt.

20.15 Uhr. ARD. Ein Butler in Amerika. In dem amerikanischen Spielfilm (1934) von Lee McCarey ("Die Marx Brothers im Krieg") pokert ein englischer Herzog mit einem amerikanischen Millionär um einen Butler. Mit Charles Laughton

20.15 Uhr. NDR, RB, SFB (III). O. Mit dem experimentellen Sprech-Stück des schwedischen Lyrikers Andro Key-Aaberg wird die Reihe »Die Theaterwerkstatt« abgeschlossen.

21.00 Uhr. WDR (III). Jean Cocteau. Lm vom französischen Fernsehen übernommenes Selbstporträt des 1963 gestorbenen Künstlers,

21.45 Uhr. ZDF. Dialog. Klaus Harpprecht unterhält sich mit dem rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Helmut Kohl,

Freitag, 24. April

17.25 Uhr. ARD. In 4/70. In dem Jugendmagazin werden Politiker, Politologen, Schüler und Lehrlinge über die Herabsetzung des Wahlalters befragt.

20.15 Uhr. ARD. Der Roboter läßt grüßen (Farbe). Günter Müggenburg zeigt Bilder von der Expo 70 in Osaka.

21.15 Uhr. ZDF. Wer verdient schon, was er verdient? Eine Sendung von Marianne Feuersenger und Hans Joachim Schulz über »Die Lohntüte des Herrn Jedermann«.

21.50 Uhr. BR (III). Lautlos wie die Nacht. In dem französisch-italienischen Spielfilm (1962) von Henri Verneuil rauben zwei Gangster (Jean Gabin und Alain Delon) die Bank des Kasinos von Cannes aus

22.25 Uhr. ZDF. Solche Stunden vertragen Glas. Fernsehspiel von Hans Kasper über einen Einzelgänger, der sich durch eine Ehe aus seiner Isolation lösen will.

Samstag, 25. April

20.15 Uhr. NDR, RB, SFB (III). Der Reifenschneider und seine Frau. Ein Dokumentarfilm von Roland Hehn und Klaus Wildenhahn über ein asoziales West-Berliner Ehepaar, das in einem Wohnwagen haust.

20.15 Uhr. SR, SDR, SWF (III). Morokko. Amerikanischer Spielfilm (1930) von Josef von Sternberg mit Marlene Dietrich, Gary Cooper und Adolphe Menjou.

20.15 Uhr. HR (III). La Chinoise. Französischer Spielfilm (1967) von Jean-Luc Godard. Deutsche Fassung.

21.00 Uhr. WDR (III). Der Filmmacher Jonas Mekas (Farbe), In dem »Kinemathek«-Beitrag werden die filmischen Tagebücher des führenden New-American-Cinema-Regisseurs vorgeführt.

22.35 Uhr. ARD. Der letzte Rebell. In dem amerikanischen Spielfilm (1953) von Budd Boetticher gerät ein Goldgräber in die Wirren der mexikanischen Revolution.

Sonntag, 26. April

14.00 Uhr. WDR (III). Haben und Nichthaben. Amerikanischer Spielfilm (1944) von Howard Hawks nach Hemingway. Mit Lauren Bacall und Humphrey Bogart.

20.15 Uhr. NDR, RB, SFB (III). Our Hospitality. Amerikanischer Slapstickfilm (1923) von und mit Buster Keaton.

20.20 Uhr. ARD. Die Plebejer proben den Aufstand. Das Schauspiel von Günter Graß wird in einer Fernseh-Inszenierung von Hans Lietzau gezeigt.

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