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DIESE WOCHE IM FERNSEHEN

aus DER SPIEGEL 20/1970

Montag, 11. Mai

20.15 Uhr. ARD. Report (Farbe). Leitung: Dieter Gobel. Zum SPD-Parteitag sind Beiträge über die historische Entwicklung der SPD, über die verschiedenen Gruppen innerhalb der Partei und ein Interview mit Willy Brandt geplant. Außerdem soll die Reaktion der Amerikaner auf die US-Invasion in Kambodscha untersucht werden.

20.15 Uhr. ZDF. Gesundheitsmagazin »Praxis« (Farbe). »Unsere Krankensäle sind eine nationale Schande«, kommentiert Moderator Hans Mohl einen Bericht über die Zustände in deutschen Hospitälern. Zu diesem Thema wird auch Gesundheitsminister Käte Strobel interviewt. Anschließend soll getestet werden: »Wie sicher sind unsere Autos?«

21.00 Uhr. ZDF. In diesem Dorf gibt es keine Diebe. In seinem Film (1964) schildert der mexikanische Regisseur Alberto Isaac den Versuch eines jungen Mannes, durch einen Einbruch dem öden Alltag seines Dorfes zu entfliehen. Deutsche Erstaufführung.

21.15 Uhr. NDR, RB, SFB (III). Das Porträt: Anais Nm. Ein Film über die Henry-Miller-Freundin von Manon Maren-Grisebach und Klaus Bednarz.

22.50 Uhr. ARD. Das letzte Band. Aufzeichnung des Samuel-Beckett-Stückes aus der Berliner Schiller-Theater-Werkstatt in der Inszenierung des Autors. Mit Martin Held.

Dienstag, 12. Mai

20.15 Uhr. ZDF. Bilanz. Unter dem Motto »Kabalen um Schiller« wird über »Das Tauziehen um den Wirtschaftsminister informiert. Weitere Themen. »IOS in der Talsohle« und »Das Preisbarometer ist defekt«,

21.00 Uhr. ARD. Der Übergang über den Ebro. Fernsehspiel von Armand Gatti über spanische Gastarbeiter (siehe Seite 234).

21.50 Uhr. ZDF. Aspekte. Moderator Reinhart Hoffmeister. Geplant sind ein Beitrag zum Berliner Theatertreffen Kurzporträts der Regisseure Hans Hollmann und Peter Stein und ein Nachruf auf Paul Celan.

22.50 Uhr. ARD. Städte im Krieg. In der ersten Folge der dreiteiligen britischen TV-Reihe wird über die deutschen Luftangriffe auf London mit zum Teil unveröffentlichtem Archivmaterial berichtet. Zweite Folge ("Die Stadt der Helden: Leningrad":. 14. Mai, 22.50 Uhr.

Mittwoch, 13. Mai

20.15 Uhr. ARD. Ein Land, 25 Jahre später: Die Pfarrer. Ein Bericht von Eberhard Leube.

20.15 Uhr. BR (III). Die Kollektion. Stück in einem Akt von Harold Pinter. Regie: Rainer Geis.

20.30 Uhr. WDR (III). Nicht versöhnt. Michael Klier porträtiert den Filmregisseur Jean-Marie Straub ("Die Chronik der Anna Magdalena Bach").

21.00 Uhr. ARD. Bericht vom Parteitag der SPD in Saarbrücken (Farbe).

21.00 Uhr. ZDF. Durch die Wolken. Schauspiel von François Billetdoux in einer Aufzeichnung aus dem Hessischen Staatstheater Wiesbaden.

Donnerstag, 14. Mai

21.45 Uhr. ARD. Kontraste (Farbe). Moderator: Peter Pechel. In dem Magazin werden »Beobachtungen zwischen Bebra und Kassel« gezeigt und Bestandsaufnahmen der Beziehungen Bonns zu Moskau, Warschau und Ost-Berlin gegeben.

21.45 Uhr. ZDF. Bericht vom SPD-Parteitag in Saarbrücken.

21.50 Uhr. NDR, RB, SFB (III). Open End. Über den russischen Schriftsteller und »Nowy mir-Chefredakteur Alexander Twardowski, der aus Protest gegen die Parteiführung zurückgetreten ist, diskutieren Horst Bienek, Roland H. Wiegenstein. Wanda Bronska-Pampuch und Helen von Ssachno. Leitung: Hans Werner Richter.

22.45 Uhr. ZDF. Theater im Gespräch. Diskussion unter der Leitung von August Everding über »Agenten an deutschen Buhnen

Freitag, 15. Mai

20.15 Uhr. ARD. Abschied von Don Camillo. »Neues über den Familienstreit zwischen Katholiken und Kommunisten in Italien« von Jürgen Möller

20.15 Uhr. HR (III). Elvis-Presley-Show (Farbe). Dieselbe Sendung wird am 17. Mai, 21.15 Uhr. vom NDR, RB, SFB (III) ausgestrahlt (siehe Seite 233)

21.00 Uhr. WDR (III). Casablanca. Amerikanischer Spielfilm (1943) von Michael Curtiz mit Ingrid Bergman und Humphrey Bogart.

21.15 Uhr. ZDF. Kambodscha usw. Eine Zwischenbilanz aus Indochina von Bernd Nielsen-Stokkeby und Carl Weiss.

21.15 Uhr. NDR, RB, SFB (III). Mit Konflikten leben: Erziehung zur Friedensfähigkeit. Ein Filmbericht von Monika Schlecht und Hans-Jochen Gamm über Klischeevorstellungen von Kindern.

22.20 Uhr. ARD. Asche des Sieges. Fernsehspiel von Dietrich Haugk nach Georges Gonchon. Wiederholung.

Samstag, 16. Mai

20.15 Uhr. ZDF. Fangt uns, wenn ihr könnt! Englischer Spielfilm (1965) von John Boorman mit der Beat-Gruppe »The Dave Clark Fife«. Deutsche Erstaufführung.

20.50 Uhr. SR, SDR, SWF (III). Die Artisten in der Zirkuskuppel: ratlos. Deutscher Spielfilm (1968) von Alexander Kluge.

21.05 Uhr. WDR (III). L'Amour fou. Französischer Spielfilm (1968) von Jacques Rivette. Originalfassung mit deutschen Untertiteln (siehe Seite 234).

22.05 Uhr. ARD. Schau nicht zurück. Englischer Spielfilm (1957) von Philip Leacock. Deutsche Erstaufführung

Sonntag, 17. Mai

20.15 Uhr. BR (III). Antonio das Mortes (Farbe). Im Anschluß an diesen brasilianischen Spielfilm (Originalfassung von 1968) von Glauber Rocha interviewt Klaus Kreimeier den Regisseur.

21.55 Uhr. ZDF. Wenn es Nacht wird in Paris. Französischer Spielfilm (1954) mit Jean Gabin und Jeanne Moreau Regie: Jacques Becker

22.03 Uhr. ARD. Stadt im Quadrat. Für den ersten Beitrag aus dieser Reihe filmte Paul Karalus in »Hamburg-St. Georg«.

22.55 Uhr. ARD. Der angeklagte Ankläger. Ein Selbstporträt des ungarischen Dichters Julius Hay der heute im Tessin lebt.

Montag, 18. Mai

20.15 Uhr. ARD. Niagara (Farbe). Amerikanischer Spielfilm von 1953 mit Marilyn Monroe und Joseph Gotton. Regie: Henry Hathaway.

20.15 Uhr. ZDF. Einladung ins Schloß (Farbe). Komödie von Jean Anouilh. Regie: Helmut Käutner.

20.15 Uhr. HR (III). The Scarlet Empress. Amerikanischer Spielfilm (1934) von Josef von Sternberg mit Marlene Dietrich. Originalfassung mit deutschen Untertiteln

20.30 Uhr. WDR (III). Das Kaffeehaus. Schauspiel nach Goldoni von Rainer Werner Fassbinder in einer Inszenierung des Münchner »antiteaters«.

21.40 Uhr. ARD. Die ewige Passion. Bericht über »Oberammergau 1970«.

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