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DIESE WOCHE IM FERNSEHEN Dienstag, 8. 4.

aus DER SPIEGEL 15/1980

16.15 Uhr. ARD. Kulturlandschaften in der DDR

Impressionen von Gottfried Sello.

21.00 Uhr. ARD. Panorama

An Wahlkampf-Beobachtungen in NRW soll untersucht werden, warum sich Jugendliche den etablierten Parteien verweigern. Außerdem: »Frankfurts Unterwelt informiert sich über Polizeifunk« und die »ungerechte Wiedergutmachung an Zigeunern, die im KZ waren«.

21.15 Uhr. West III. Spiel nicht mit dem schwulen Jungen

WDR-Mitarbeiterin Carola Benninghoven beschränkt sich in der Untersuchung »ausschließlich auf männliche Homosexualität, weil die Schwierigkeiten, die Tabus und das eigene Bewußtsein bei Frauen anders gelagert sind«.

21.20 Uhr. ZDF. Wo sind sie geblieben -- was haben sie erreicht?

»Nicht alle haben aufgegeben, aber sie backen schon kleinere Brötchen« resümiert Karin Storch in ihrem Report über einstige Apo-Größen heute: Einer, beispielsweise, wurde Landes-Minister, ein anderer ging aufs Land und drechselt Holz. Knut Nevermann, ein Ex-Rebell: »Die Bewegung hat nicht die Gesellschaft, aber viele Menschen freier gemacht.«

21.20 Uhr. Südwest III. Der Tag, an dem die Erde stillstand

Einfältiger Ufo-Film (1951) von Robert Wise.

22.00 Uhr. ZDF. Dodeskaden -- Menschen im Abseits

In seinem bisher letzten japanischen Film (1970) erzählt Akira Kurosawa mit furioser Farbdramaturgie und Bild-Montage von Menschen, die in Hütten am Rand einer riesigen Großstadt-Müllkippe hausen: das Elend und die unzerstörbaren Träume derer, die eine Wegwerfgesellschaft selbst als Müll ausgeschieden hat.

22.30 Uhr. Nord III. Werner Herzog

Porträt des Regisseurs ("Stroszek") und Kritiker-Beschimpfers.

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