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DP-FDP

aus DER SPIEGEL 31/1960

Die Fusionsverhandlungen zwischen der Deutschen Partei und den Freien Demokraten haben zu einem Ergebnis geführt, das unmittelbar nach den niedersächsischen Kommunalwahlen im Herbst dieses Jahres verkündet werden soll: Die DP, die in Zukunft praktisch nur noch in Niedersachsen agieren und mit der niedersächsischen FDP vereinigt sein wird, nennt sich »Deutsche Partei, Landesverband Niedersachsen der FDP«; als Modell für diese Lösung hat Schneiders Demokratische Partei an der Saar gedient, die ebenfalls korporativer Bestandteil der FDP ist. Den Posten des neuen DP-Vorsitzenden, auf den der niedersächsische FDP-Landesvorsitzende Graaff verzichtet hat, übernimmt der niedersächsische DP-Landesvorsitzende Langeheine. DP -Bundesvorsitzender Hellwege wird auf dem ersten Platz der niedersächsischen FDP-Landesliste für die Wahlen zum Bundestag im Herbst nächsten Jahres kandidieren. Die DP-Bundestagsabgeordneten Logemann, Matthes und Tobaben treten der FDP-Bundestagsfraktion bei, der DP-Bundestagsabgeordnete Schranz hospitiert bei ihr.

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