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Dr. Dr. Paul Pagel

aus DER SPIEGEL 1/1952

Dr. Dr. Paul Pagel, 57, Innenminister von Schleswig-Holstein, äußerte nach einer Amerika-Studienreise den Wunsch, den Werkmeister Emanuel Gsell, 65, kennenzulernen. Gsell war im Gebäude der Landesregierung in Kiel sistiert worden, als er das Haus besichtigte, um festzustellen, ob die Räume zweckentsprechend ausgenutzt würden. Gsell hatte nach dieser Inspektion Innenminister Pagel unter anderem vorgeschlagen, 650 bis 800 Beamte im Keller des Gebäudes unterzubringen und die Diensträume stärker zu belegen, um so Licht, Heizung und Raum einzusparen. Dr. Dr. Pagel hielt manche der Gsell-Ideen für brauchbar. Diese in ihren Forderungen »überspitzten Charaktere« seien ein gut ablesbares Stimmungsbarometer. Er habe bei seinem USA-Besuch »selbst erfahren, wie nützlich diese Leute sind«.

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