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Briefe

Dreist und ungeniert
aus DER SPIEGEL 14/1995

Dreist und ungeniert

(Nr. 12/1995, Senioren: Peter Stolle über Heidi Schüllers Rentner-Schelte)

Wie immer, wenn mal jemand die political correctness außer acht läßt, einfach mal so sagt, was er denkt, dann setzt orkanartig der Tugendterror ein. *UNTERSCHRIFT: Düsseldorf ULRICH BENNO JUNG

Heidi Schüller gelang ein Sachbuch, das wie selten eins in seiner Thematik bis in die Details durchdacht und ausformuliert ist. Ein Buch, das Witz in sich birgt, Wundern und Betroffenheit auslöst, das lesenswert und interessant ist für Alt und Jung. *UNTERSCHRIFT: Bielefeld BERT ELLIGER

Auch wenn Frau Schüller es nicht glauben wird: Jene von Hitler um ihre Jugend gebrachte Generation, die nach 1945 ohne zu lamentieren unter heute kaum mehr nachzuvollziehenden Bedingungen mit anpackte und zu einem nicht geringen Teil dazu beitrug, daß den folgenden Generationen von Jugend an ein menschenwürdiges Leben gegönnt war, verbittet es sich, im Alter in dem von ihr aufgebauten Staat politisch entmündigt zu werden. *UNTERSCHRIFT: München RUDOLF BÖLSTERL

Schüllers Vorschläge sind wohl der dreisteste und ungenierteste Angriff auf das allgemeine und freie Wahlrecht und damit auf die Demokratie überhaupt in der Geschichte der Bundesrepublik. *UNTERSCHRIFT: Berlin DR. K. BREITKREUTZ

Aus meiner Sicht, ich bin 63, parteilos und zehn Jahre in der ehrenamtlichen Altenarbeit tätig, ist das Buch zeitgerecht, mutig und überlegenswert. Bereits 1992 habe ich soziale Zeiten ab 60 Jahren gefordert, um den jüngeren Generationen zu zeigen, wir älteren Menschen wollen sozialpolitische Verantwortung weiter mittragen. Gehen wir ehrlich miteinander um, Polemik hilft nicht. *UNTERSCHRIFT: Münster HILTRUD WESSLING

Inkontinenzler/innen aller Bundesländer und Couleur, vereinigt euch und pinkelt den roten Genossen bei den nächsten Wahlen so kräftig, wie es denn euer Harnstrahl noch zuläßt, in die Suppe. *UNTERSCHRIFT: Koblenz ALFRED WÄCHTER

Eines ist sicher, die knappen Wahlsiege der Koalition wurden durch Wahlbetrug in den konfessionellen Altenheimen erzielt. Dort führen die Pflegebeauftragten nicht nur den Schreibstift, man füllt dort häufig die Stimmzettel selbst aus. *UNTERSCHRIFT: Köln KARL-WILHELM KLUBERT

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